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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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blanc (White horse) durch eine Bake und die Klippe Montesquieu durch eine 
Tonne gekennzeichnet. Letztere Klippe liegt bei Niedrigwasser 3,8m unter 
der Meeresfläche. 
Die weiche Schlammbank in der Hafeneinfahrt von Cayenne liegt jetzt 
westlich der Deckpeilung der beiden weißen Feuer von Enfant perdu und 
Ceöperouw. Diese Deckpeilung, rw N 10° W—S 10° O, kennzeichnet die Richtung 
des Fahrwassers, welches bei Niedrigwasser Springzeit eine Tiefe von 1,8m 
und bei Hochwasser Springzeit eine Tiefe von dm hat. 
Oestlich dieser Deckpeilung findet man eine etwas geringere Wassertiefe, 
der Grund ist daselbst hart und die See in den Wintermonaten sehr hoch, 
Die Hafenzeit ist 4 37” und nicht 4" 16", wie es bisher angegeben war. Die 
Mifsweisung beträgt 0° 20‘ Ost 1879. 
Kourou-Flufs.‘) An der Mündung dieses Flusses ist eine Bake errichtet 
worden. Die Wassertiefo auf der Barre hat um 1m zugenommen, so dafs sich 
jetzt daselbst bei Hochwasser 4m Tiefe befinden. 
Salut-Inseln.”) Das weifse feste Feuer auf der Insel Royale befindet 
sich auf dem Dache des Hospitals, 60m über Hochwasser, und ist nicht 15 Sm, 
sondern nur 13 Sm weit sichtbar. Grofse Schiffe können mit Hülfe der Fluth 
südlich von Saint Joseph um die Salut-Inseln herum steuern und daselbst 
südlich der Klippe, auf 6m Niedrigwasser, weicher Schlammgrund, ohne Gefahr 
ankern, wenn die Passage zwischen den Inseln Saint Joseph und Royale offen 
gesehen wird. 
Sinnamari-Flufs.?) Die Mündung dieses Flusses ist nicht mehr an 
der kleinen Insel, welche sich bei dem rechten Ufer befand, zu erkennen, da 
diese verschwunden ist. 
Orgonabo-Flufs.*) Die Insel Canards existirt nicht mehr, aber die 
Flufsmündung ist jetzt au einer Gruppe bewachsener Inseln, welche sich vom 
Ufer losgelöst haben, zu erkennen. Die Insel Biches ist gleichfalls verschwunden, 
und das Ufer bildet jetzt an dieser Stelle eine Landspitze. 
Maroni-Flufs,®) Auf der Spitze Frangaise brennt 23m über Hoch- 
wasser ein weißes festes Feuer, welches Les Hattes benannt ist und zwischen 
den Peilungen rw OzN über Ost und Süd bis WzS bei klarer Luft 10 Sm weit 
sichtbar ist. Der Thurm ist viereckig, pyramidenförmig und weils angestrichen. 
Auf der Spitze Kaimar oder Galibi brenut 22,8m über Hochwasser ein 
weifses festes Feuer,®) welches zwischen den Peilungen rw S7°O über Süd bis 
S83° W bei klarer Luft 10 Sm weit sichtbar ist. Der Thurm ist pyramiden- 
förmig und weifßfs angestrichen. 
Die Ansegelungstonne liegt auf 3m Tiefe bei Niedrigwasser, 3,6 Sm in 
rw N15°0 vom Leuchtthurm Les Hattes auf der Spitze Francaise entfernt. 
Beim Ansegeln muß man diese Tonne zwischen SW und SWzW halten und 
beim Einsegeln an B. B. lassen. Aufser dieser Ansegelungstonne befinden sich 
noch zwei Tonnen und eino Bake in der Maroni-Mündung, und zwar eine Tonne 
auf 3m Niedrigwasser bei der Bank Frangais, welche von dem Leuchtthurm 
von Galibi in rw N41°30’0 und vom Leuchtthurm Hattes in N 3° 30‘0 peilt 
and beim Kinsegeln an B. B. bleiben mufs; ferner eine kleinere Tonne auf 6m 
Niedrigwasser, welche vom Leuchtthurm Galibz in rw N32°30‘0 und vom 
Leuchtthurm Les Hattes in rw N 30° W peilt. Diese Tonne kennzeichnet die 
Stelle, wo die Schiffe ihren Kurs ändern müssen, um in den Flufs einzu- 
segeln. Man beabsichtigt, noch eine vierte Tonne bei der Bank Hollandais, 
querab von der Tonne No. 2, auszulegen. Auf der Bank Frangais steht 2,4 Sm 
in rw N7°W von dem Leuchtthurm Les Hattes eine Pfahlbake, welche man beim 
Einsegeln gleichfalls an B. B. behalten muß, 
Die beiden in der Segelanweisung erwähnten Hügel an der Mündung des 
Omi Ylnsses befinden sich nicht auf der Spitze Galtbi, sondern auf der Spitze 
yo8bois. 
1) a. a. O., pag. 28, 
2) a. a. O. pag. 29 und „Nachr, f. Seef,.“ 1879, ad No. 374. 
3) a. a. O. pag. 30, 
4) a. a. O. pag. 31. 
5) a. &, O. pag. 32 und „Nachr. f. Seef.“, 1879, ad No. 634. 
5) Val. „Nachr. f. Seef.“, 1879, No. 115.
	        
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