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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

320) 
8. Februar, 170° O-Lg in 9,1° S-Br am 24. Februar und 10° S-Br in 173,5 O-Lg 
am 17. Februar geschnitteß. Am 10. März, nach 33tägiger Reise, gelangte die 
Bark zur Stewart-Insel. 
Am 12. März wurde die Reise von hier nach der Duke of York Insel 
fortgesetzt. Man fand jetzt leichte Nord- und nordöstliche Winde, die bis 
nach 161° O-Lg hin noch von östlichem Strome, westlich davon aber von 
bedeutender westlicher Strömung begleitet waren. Nachdem 160° O-Lg in 
5,5° S-Br am 16. März geschnitten worden war, gelangte die Bark am 22, März 
in die Nähe der Küste von Neu Irland. 
Am 4. April wurde vom Kap St. George aus die Rückreise nach Aptza 
angetreten. Dieselbe mufßste fast ganz gegen sehr leichte östliche, besonders 
ostnordöstliche Winde, die gewöhnlich von bedeutender Westströmung begleitet 
waren, zurückgelegt werden. Man gelangte auf derselben nach 10° S-Br in 
157,2° O-Lg am 17. Mai, nach 20° S-Br in 171° O-Lg am 15. Juni, nach 
160° O-Lg in 8,7° S-Br am 26. Mai, nach 170° O-Lg in 16,5° S-Br am 
8. Juni und nach 180° in 21,5° S-Br am 20. Juni. Oestlich von 164° O-Lg 
kam der Wind vorherrschend aus südöstlicher Richtung, doch war er an- 
fänglich noch sehr leicht und unbeständig; erst als die Neu-Hebriden-Gruppe, 
durch welche man in 17° S-Br kam, passirt war, wehte frischer beständiger 
SE-Passat, der mit Ausnahme weniger Tage, an denen Stille und leichte 
WSW-Briese herrschte, für den noch zurückzulegenden Theil der Reise anhielt. 
Am 27. Juni wurde auf der Rhede von Apita geankert. Apza wurde wieder 
am 4. Juli verlassen um nach Haabai zu versegeln. Auf der Reise dahin fand 
man bis 18,5° S-Br in 174° W-Lg frischen Passat; weiter nach Süden lief der 
Wind durch Nord nach West und bei leichter Briese aus letzterer Richtung 
wurde dann der Rest des Weges zurückgelegt. Am 8. Juli erreichte die Bark 
den Bestimmungshafen. 
Schon am 18. Juli ging „San Francisco“ abermals in See, und dieses 
Mal um nach Valparaiso segeln. Bei mäfsig starkem, schralen Passat gelangte 
man bis zum 20, Juli nach 23,5° S-Br in 176,5° W-Lg. Hier ungefähr nahm 
der Wind nordöstliche Richtung an und lief später, durch Nord und West 
drehend, nach Süd und SE zurück. Dieser Vorgang wiederholte sich dann 
innerhalb der nächsten Tage noch einmal. Beide Male hielt sich der Wind in den 
beiden westlichen Quadranten nur für ganz kurze Zeit. Beständigen Westwind, 
der nun während des ganzen noch übrigen Theils der Reise ungestört herrschte, 
fand die Bark erst in 38,0° S-Br uud 156,0° W-Lg. Erwähnenswerthe Stürme 
wurden nicht angetroffen. Die Reise verlief in folgender Weise: 160° W-Lg 
wurde in 34,2° S-Br am 30. Juli, 130° W-Lg in 37,2° S-Br am 11. August, 
100° W-Lg in 38,8° S-Br am 21. August, ferner der Parallel von 30° Süd in 
169,5° W-Lg am 27. Juli überschritten. Am 26. August befand sich die Bark 
in Sicht der Insel Masafuera und am 29. August wurde in der Bai von Val- 
paraiso geankert. Die Reisedauer betrug 42 Tage. 
Am 12. November 1879 trat „San Francisco“ die Heimreise nach einem 
englischen Orderhafen an. Bei veränderlichen, häufig aus südlicher Richtung 
kommenden Winden wurde ein möglichst südlicher Kurs verfolgt, auf dem 
48° S-Br in 80° W-Lg erreicht wurde. Hier traf man kräftigen beständigen 
Westwind an, der die Bark bis zum 27. November in Sicht des Kap Horn 
führte, Im Stillen Ocean war 40°.S-Br in 82° W-Lg am 19. November und 
50° S-Br in 79° W-Lg am 24. November geschnitten worden. 
{m Atlantischen Ocean wurde anfänglich eine sehr ungünstige Golegenheit 
angetroffen. Ganz leichte östliche Winde führten die Bark bis in Sicht der 
Falkland-Inseln; auch als man nördlich von denselben gekommen war, herrschte 
nordöstlicher, jetzt frisch wehender Wind noch an mehreren Tagen. Schliefslich 
drehte sich der Wind jedoch nach SE und weiter durch Süd nach West, und 
von der Zeit an nahm die Reise einen rascheren Verlauf. Westliche und 
ziemlich günstige Ostwinde traten auf der Strecke zwischen 40° und 30° S-Br 
auf; nördlich vom letzteren Parallel hielt der Wind sich vorherrschend 
beim NNW-Striche, bis in 23° S-Br und 24,3° W-Lg, folgend auf eine kurze 
Windstille, der Passat einsetzte, welcher, frisch und beständig wehend, die 
Bark zur Linie führte. Nachdem 50° S-Br in 57° W-Loy am 3. Dezember,
	        
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