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Zeit
1879
April
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Bemerkungen
Fortwährender Regen und anhaltender Sturm. Am
Nachmittage wird vor gereffter Fock und Unter-
marssegel flach vor den Wind abgehalten. Das
Marssegel zerreifst um 6h p, m, in einer schweren
Bö. Um 10h p, m, sehr starkes Gewitter mit
vielen Elmsfeuern in der Takelung. Die seit dem
16. beobachteten heftigen Schwankungen des Regel-
kompafses hören auf.
Regen und Gewitter während des gröfseren Theiles
des Tages, Der Wind nimmt allmählich ab und
in der Zeit von 4h bis 8h p.m. ist es zwischen
den Böen mitunter fast windstille. Gegen Ende
des "Tages nimmt der Wind östlich holend wieder
zu. Drehten um 10 p.m, das Schiff wieder bei,
Es läuft eine hohe, lange Dünung aus Süd und
SSQO.
Schwerer, zunehmender Sturm; nach Mittag unauf-
hörlicher Regen und nach 6" p. m. voller Orkan
aus ESE. Häufiges Blitzen und Elmsfener auf
Mastspitzen und Raanocken, Die Seen brechen
son allen Seiten über das Schiff.
Bei steigendem Barometer allmählich nachlassender
und südlich holender Sturm. Bei Tagesanbruch
hielten vor gereffter Fock und Untermarssegel
wieder vor den Wind. Um 4" p, m. nahm das
Schiff eine schwere Sturzsee über, welche vieles auf
Deck zertrümmerte. Da der Sturm von neuem
zunahm, so legten wir das Schiff wieder bei,
Häufiges Blitzen.
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Mehr und mehr abnehmender und westlich holender
Wind; am Ende des "Tages wehie nur noch eine
mäfsige Briese aus West. Zum ersten Male seit
neun Tagen sahen wir heute den blauen Himmel
wieder. Das Schiff wie die Mannschaft haben
durch das lange schwere Wetter aufserordentlich
gelitten. Drei Mann sind ganz dienstunfähig ge-
worden und mehrere andere haben Wunden an
Händen und Füßen. Sechs Deckstützen sind ge-
brochen, alle Decknähte sind gesprungen, eine
grofse Anzahl der Verschraubungen und Niete in
der Verschanzuug haben sich gelöst und alle Segel
sind unter den Beschlagzeisingen vom Winde zer-
rissen worden.
Die ebonfalls nach Hongkong bestimmte Bremer Bark „Rossini“, Kapitän
C. H. Albers, welche in der Djılolo-Passage noch in der Nähe von „Fulda“
war, nördlich der Linie aber mit den dort zunächst angetroffenen leichten Winden
als hölzernes Schiff mit reinem Boden gegen den weniger segelfähigen eisernen
Mitsegler einen bedeutenden Vorsprung gewann, wurde von dem Teifun nur
wenig berührt, traf indessen auch in Anbetracht der Jahreszeit ziemlich un-
gewöhnliche Wetterverhältnisse.
„Rossini“ erhielt schon in 2,5° N-Br und 130° O-Lg am 4. April frischen
Nordostwind und unbeständiges Wetter und erreichte damit am 6. April 6° N-Br.