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Volltext: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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Die bei White Beach befindlichen Leitmarken bestehen aus weißsen 
Plankenenden, welche an Bäumen befestigt sind. Dieselben erscheinen, in Linie 
gehalten, wie ein Doppelkreuz, und dieses kann bis auf 6 Sm Abstand erkannt 
werden. Die Deckpeilung führt über die Barre der westlichen Einfahrt über 
nicht weniger als 3,7m Wasser. 
Blinkinsop-Bucht.!) Nach einem Bericht des Navigating-Lieutenant 
J. R. Veitch von I. Br. M. S. „Daring“, 1877, liegt 1 Kblg in NWzW von 
der Spitze Tuna, der östlichen Einfahrtsspitze der Blinkinsop-Bucht, einer durch 
Seetang gekennzeichneten Untiefe, auf welcher sich 7,3m Wasser befinden. 
Alert-Bucht.*) Von der NO-Küste dieser Bucht erstreckt sich eine 
Mole, an deren Ende sich ca 3 bis 4m Wasser befinden. 
x In dieser Bucht finden Dampfer einen Vorrath von Holz zu Heiz- 
zwecken. 
Bemerkungen über die Häfen von Manta und Tumaco (Ecuador). ©) 
(Mittheilung von der Deutschen Seewarte,) 
Ueber diese an der Westküste Süd-Amerika’s, in Zcuador, befindlichen 
zwei Plätze bringt Kapitän A. Ziemann vom belgischen Dreimastschoner 
„General Brialmont“ in seinem meteorologischen Journale die folgenden Be- 
merkungen: 
„Beim Ansegeln der Manta-Rhede halte man sich vom Kap San Lorenzo 
ab in etwa 4 Sm Abstand von der Küste. Manta selbst ist ziemlich schwer 
zu erkennen, da man es nicht eher erblicken kann, als bis man fast quer vom 
Ankerplatze ist. Man sollte, bevor man die Rhede erreicht, nicht in geringere 
Wassertiefe als 1lın (6 Faden) gehen. An dem roth angestrichenen, eisernen 
Leuchtthurm von Manta führt eine schräg anlehnende Treppe empor. Der 
Thurm ist wenig ins Auge fallend, denn, segelt man-längs der Küste, so sicht 
man ein Haus früher, als den wie ein kleiner Schornstein erscheinenden Leucht- 
thurm. Der Platz Manta besteht aus Bambushütten, nur das am Wasser 
liegende Zollhaus ist gröfser und tritt mehr hervor. 
Wir ankerten zuerst in 10m Tiefe, auf einer in den englischen Sailing 
Directions (South Am. Pil., Part. II, pag. 388) empfohlenen Stelle, welche Nord 
vom Leuchtthurme peilt. Leute vom Lande theilten uns aber mit, dafs wir dort 
den westlichen Untiefen zu nahe lägen, und verlegten wir deshalb unsern 
Ankerplatz nach einer weiter nach Osten gelegenen Stelle, von der aus wir in 
9—11m liegend den Thurm SSW peilten. Hier lag das Schiff sehr gut. 
Wenn man von Norden her kommt und nach Manta bestimmt ist, so 
halte man den weiter im Innern des Landes liegenden Berg Monte Christo in 
der SSO-Peilung und segele gerade auf denselben zu. Man wird dann Manta 
recht voraus in Sicht bekommen. 
Die Ladung wird in Manta durch Lichterfahrzeuge abgeholt. Fährt man 
ans Land, so wird man aus dem Boote getragen, da man mit eigenem Boote 
nicht landen kann, Während des Aufenthaltes des „General Brialmont“ war in 
Manta fast gar nichts käuflich zu erhalten, selbst nicht einmal Trinkwasser.“ 
Von Manta versegelte der „General Brialmont“ nach dem in 1° 50‘ N-Br 
liegenden Platze Tumaco. Auf der Reise dorthin sowohl, wie auch später auf 
der Rückreise beobachtete Kapitän Ziemann, dafs nördlich von Galera Point, 
in der Nähe der Küste, eine starke, mehr als 20 Sm im Etmale betragende 
1) a. a O, pag. 162. 
2) a. a. OÖ. pag. 168. 
8) Vgl. South America Pilot, Part. II, 1875, pag. 387, 394. Die geographische Lage dieser 
Plätze ist nach S, Am. Pil., P. IT, pag. 449 u. 450: 
Manta, NW-Ende der Stadt, 0° 56‘ 46“ S-Br, 80° 42‘ 47“ W-Lg. . 
Tumaco, SW-Spitze von El Morro-I.. 1° 49’ 36“ N-Br, 78° 44‘ 34" W-Leg. A. d. R. 
beiden
	        
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