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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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strecken sich von ihr 1 Sm weit nach NW, 1 Sm weit nach SO, !/ Sm weit 
nach NO und 2 Sm weit nach SW bei Niedrigwasser trocken fallende 
Korallenriffe, 
Das NW-Ende des südlichen Riffes, welches durch einen schmalen 
Korallenstreifen, auf welchem hohe Brandung steht, erkennbar ist, liegt ca 2 Sm 
in SW von der oben erwähnten kleinen Insel in 14° 4‘ S-Br, 121° 45‘ 45“ O-Lg, 
und von hier erstreckt sich das Riff nach‘ Süd und SO, Das Südende des 
Riffes liegt in 14° 13‘ S-Br, 121° 53‘ O-Lg, und von hier erstreckt sich 
das Riff nach NO und endigt in 14° 5‘ S-Br, 121° 58‘ O-Lg. Das Ostende liegt 
in 14° 8‘ S-Br, 122° 0 O-Lg. In kurzer Entfernung südlich vom Riffe liegt 
eine bei Niedrigwasser trocken fallende Sandbank, und unmittelbar südlich 
dieser Bank schien ein schmales Fahrwasser vorhanden zu sein. Zwischen der 
NW-Ecke des südlichen Riffes und dem Riffe, welches sich von der sandigen 
Insel erstreckt, ist das Wasser rein und frei von Untiefen. | 
Die SW-Ecke des nördlichen Riffes liegt in 14° 0‘S-Br, 121° 48’ 15“ O-Lg, 
und von hier erstreckt sich ein Arm desselben nordwärts und der andere 
ostwärts. Der östliche Arm wurde nicht verfolgt, aber es war bis in einige 
Entfernung Brandung zu sehen. Der westliche Arm, welcher einen schmalen 
Streifen bildet, schliefst eine Lagune ein und erstreckt sich von der erwähnten 
SW-Ecke bis 13° 55‘ S-Br, 121° 50‘ O-Lg, biegt dann nach NO um bis zu dem 
in 13° 53‘ S-Br und 121° 52‘ O-Lg. liegenden Nordende des Riffes, Von hier 
erstreckt sich dann das Rif südwärts. Dieser Theil wurde nicht näher unter- 
sucht, aber bis 14° 4‘ S-Br und 121° 53‘ O-Lg wurde Brandung gesehen. 
Das Fahrwasser zwischen der kleinen Insel und dem nördlichen Riff war, 
mit Ausnahme von zwei in NO von der Insel liegenden kleinen Korallenriffen, 
frei von Untiefen. 
Die Lothungen rund um. das Scott-Riff ergaben tiefes Wasser, es wurde 
z. B. dicht ‚bei der SW-Ecke des nördlichen Riffes mit 155m Lothleine, %/4 Sm 
in NW von dem Riff der Insel mit 227m Lothleine, 1 Sm von der Südkante 
des Riffes mit 245m Lothleine und !/2 Sm von der Ostkante des südlichen 
Riffes mit 110m Lothleine kein Grund erreicht. 
Im Monat September stand auf der Westseite des Scott-Riffes hohe 
Brandung, welche in der Nacht in beträchtlicher Entfernung zu hören war, aber 
an der Leeseite des Riffes war ganz ruhiges Wasser. Bei der starken Gezeiten- 
strömung ist daher, von Lee kommend, ganz besonders grofse Vorsicht bei 
Annäherung an dieses Riff zu gebrauchen, um so mehr, da man durch das Loth 
nicht aufmerksam gemacht werden kann. 
Bei der Insel ist die Hafenzeit ungefähr 11%, die Fluthhöhe beträgt 4m 
und die Fluth setzt nach Osten. 
Untiefe Dartagnam.') Die für diese Untiefe gegebene Position 
{13° 20‘ S-Br, 120° 40‘ O-Lg) wurde von der „Airlie“ passirt, ohne auch nur 
ein Anzeichen einer Untiefe aufzufinden. 
Corona-Riff,?) in 12° 25‘ S-Br und 118° 20‘O-Lg. Ueber die Position 
dieses Riffes passirte die „Airlie“, ohne ein Anzeichen einer Untiefe zu ent- 
decken, 
Lacepede-Inseln®) wird eine, aus vier niedrigen sandigen Inseln be- 
stehende Inselgruppe genannt, welche sich in der Richtung NW—SO erstreckt 
und beinahe ganz von einem Korallenriff umgeben ist. Dieses Riff beginnt in 
NO von der zweiten oder mittleren Insel und läfst das Ufer für Boote zwischen 
sich und dem Riffe an dem Westende der westlichen Insel frei. ; . 
Die West-Insel ist 2'/2 Sm lang, !a Sm breit und 4,6m hoch über Hoch- 
wasser; sie ist von der mittleren Insel durch ein !a Kblg breites und 5,5m bei 
Niedrigwasser tiefes Fahrwasser getrennt. . 
Die mittlere Insel ist in der Richtung NW—SO 1'4 Sm lang, hat eine 
Breite von !/2 Sm und ist gleich den anderen Inseln niedrig und sandig. Auf 
1) S. No. 917 d. „Nachr. £, Seef,“ 1879, . 
2) a. a. O. pag. 151 und „Ann. d. Hydr. ete.“, 1875, pag. 405, und No. 816 d. „Nachr, f. 
Seef,“ 1875, 
3) a. a. O. pag. 153 und vgl. „Ann. d. Hydr. etc.“, 1877, pag. 586, und 1878 pag. 105, und 
Skizze zu Heft III, Die Angaben über die Gröfse der West- und mittleren Insel weichen in 
beiden Quellen erheblich von einander ab.
	        
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