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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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Ocean fortgesetzt, Man kreuzte 30° W-Lg in 51,2° N-Br am 6. September und 
50° W-Lg in 45,2° N-Br am 14. September, Das sich nördlich vom Golfstrome 
haltende Schiff überschritt dort 60° W-Lg in 42,8° N-Br am 20. September und 
70° W-Lg in 40° N-Br am 25. September. Am 26. September erreichte man 
den Hafen von Newyork, 33 Tage später als der Meridian von Fair Island 
überschritten worden war. 
Am 19. Oktober trat „Argonaut“ von Newyork aus die Heimreise nach 
Bremen an. Der Anfang derselben verlief, von westlichen Winden begünstigt, 
in rascher Weise; eine Verzögerung wurde erst durch die östlich von 35° W-Lg 
angetroffenen Ostwinde verursacht. Doch zeigten sich diese Winde, indem sie 
ihre Richtung oftmals nach SE veränderten, auf der Reise von „Argonaut“ 
weniger hinderlich, alg auf den Reisen von „ Wieland“ und „Elena“, „Argonaut“ 
kreuzte 70° W-Lg in 39,5° N-Br am 20. Oktober, 50° W-Lg in 42° N-Br am 
28. Oktober und 30° W-Lg in 48° N-Br am 6. November, Am 16. No- 
vember, einen Tag später als „Zlena“ und einen Tag früher als „Wieland“, 
gelangte „Argonaut“ zur Mündung des Kanals. Die Reisedauer betrug 28 Tage. 
10, Reise der Bremer Bark „Goethe“, Kapt. J. F. Diereks. 
Am 11. August, dem 8. Tago der Reise, befand sich die von Bremen nach 
Philadelphia bestimmte Bark „Goethe“ in Sicht von Fair Island. Bei verän- 
derlichen, an manchen Tagen aus östlicher Richtung wehenden Winden segelte 
die Bark von hier aus nach Westen. Sie gelangte nach 30° W-Lg in 53,5° 
N-Br am 23. August, nach 50° W-Lg in 44° N-Br am 2. September, nach 
60° W-Lg in 43° N-Br am 6. September und nach 70° W-Lg in 40,4° N-Br am 
12. September. Am 16. September erreichte „Goethe“ die Mündung des Dela- 
ware-Flusses. Die Dauer der von keinem der .besonderen Erwähnung werthen 
Ereignisse freien Reise war 36 Tage. 
Am 14. Oktober, demselben Tage, an dem „Elena“ von Newyork aus in 
See ging, trat der „Goethe“ von der Delaware-Mündung aus die Heimreise nach 
Bremen an. Unter fast denselben Verhältnissen, wie dieselben bei „Elena“ an- 
gegeben wurden, verlief auch die Reise von „Goethe“, Im allgemeinen wurde 
„Elena“, als das nördlicher stehende Schiff, von den zu Anfang der Reise an- 
getroffenen Winden mehr begünstigt; doch konnte „Goethe“, als östlich von 
35° W-Lg östliche und südliche Winde angetroffen wurden, durch volleres 
Weghalten nach Norden das Verlorene vollständig wieder einholen. „Goethe“ 
überschritt 70° W-Lg in 37,5° N-Br am 17. Oktober, 50° W-Lg in 43,1° N-Br 
am 25. Oktober und 30° W-Lg in 49,5° N-Br am 3. November. Am 8. No- 
vember wurde in 52,1° N-Br und 19° W-Lg mit der Führung des meteorolo- 
gischen Journals eingehalten. „Elena“ befand sich an diesem Tage in 47,8° 
N-Br und 21° W-Leg., 
Beschreibung einiger Inseln und Untiefen an der NW- Küste 
von Australien. 
(„Alydrographic Notice“ No. 14, London, 1879.) 
Aus den Berichten des Navigating-Lieutenant William Tooker, Kom- 
mandant des von der „Admiralty survey of West Australia“ für die Monate 
August bis Dezember 1878 gemietheten Schoners „Airke“, ist nachstehende 
Beschreibung einiger Inseln und Untiefen an der NW-Küste von Australien 
zusammengestellt worden. Die dabei vorkommenden Peilungen sind mifsweisend; 
die Mifsweisung beträgt 1° 15‘ Ost bis 1° 30‘ West 1879. 
Die Insel Troughton!) liegt in 13° 43‘ 30“ S-Br und 126° 12‘ 30“ O-Lg, 
3 Sm in S 20° W von dem Kap Bowgainville. Sie hat in der Richtung 
NNW-—SSO eine Länge von 1!/« Sm, eine Breite von !/% Sm und eine Höhe 
) S. „Australia Directory“, Vol. III, 1863, pag. 114—117.
	        
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