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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 8 (1880)

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Am 27. Februar war der Himmel klar, die Sec ruhig und der Verkehr im 
Hafen wieder hergestellt; um 11* a, m. war der Barometerstand 759,7mm, die 
Temperatur 29°, 
Zu Pointe des Galets, Saint-Paul, Saint-Pierre, Sainte-Rose, Saint-Benoit, 
Champ-Borne und Bois-Rouge, endlich zu Sainte-Suzanne und Sainte- Marie 
wurden ähnliche Wahrnehmungen gemacht. . 
Die für die Kenntnis der Fortbewegung der Cyklone wichtigsten Beob- 
achtungen wurden auf den beiden Schiffen der Kolonie, „Rodolfe“ und „Decidde“, 
angestellt, welche, von den Inseln St. Paul und Amsterdam kommend, diesen 
Orkan am 27. Februar in 28° S-Br überstanden. Diese Beobachtungen waren: 
‚„Rodolfe*. 
1879 Februar 26. Mittagsbesteck: 28° 18‘ S-Br, 63° 58‘ 0-Lg. Barometer 
163mm, Wind NE. Schönes Wetter am Morgen; nachmittags bedeckt sich 
der Himmel; Böen beginnen. Um 8* p. m. strömender Regen; Barometer 760mm. 
Wind dreht nach Ost. 
Am 27. Februar 4" a, m. sehr starker Seegang aus SSE; Barometer 
754mm, fällt bis 8 a, m. bis 750mm. 
Mittagsort 27° 30‘ S-Br, 63° 58' O-Lg, Baromoter 747mm; Sturm aus 
S—SSW. Um 4 p. m. steigt das Barometer, der Scegang nimmt ab. In der 
Nacht zum 28. Februar wird das Wetter besser; heftiger Wind aus West. 
„„Decidee*, 
1879 Februar 26. Schlechtes Aussehen des Wetters: schwerer Seeguug; 
Barometer fällt, Wind frischt immermehr aus NE anf. 
Februar 27. Des Morgens ist Barometerstand 755m, heftige Windstöfse 
aus NE; schr hoher Seegang. 
Mittagsort: 28° 10’ S-Br, 69° 0’ O-Lg; Barometer fällt fortwährend, bis 
752mm 1% p. m., 749mm ZZ p. m., 741mm 4° p. m., 740mm 5* p. m. Sturm 
aus NE, schrecklich hoher Seegang. Von 6" p. m. an steigt das Barometer; 
Wind ist NNE und dreht sich in der Nacht bis NW, ohne an Stärke nach- 
zulassen. 
Am 28, Februar bessert sich das Wetter; starker Wind aus WNW. 
Nach diesen Beobachtungen und denen auf der losel Reunion ist diese 
Oyklone am 26, Februar zwischen Mawritius und Rodriguez passiert, von Nord 
sach Süd sich bewegend; sie wendete ich vom 2lsten Parallel ab nach Ost. 
Weitere Berichte über das Vorkommen von Eis im Indischen und 
Südatlantischen Ocean.) 
(Mit einer Skizze.) 
(Mitteilung von der Deutschen Seewarte,) 
1. Kapt.. V. Basson von der Bremer Bark „Fulda“ teilt in seinem 
meteorologischen Journal folgendes mit: 
„Am 31, Januar 1879, 4 Uhr nachmittags, in 48° 4‘ S-Br und 44° 15‘ O-Lg 
erblickten wir fast recht voraus in einer Entfernung von 10 Sm einen tafel- 
förmigen Eisberg. Wir passierten denselben um 5!/2 Uhr. Die Höhe des Eises 
über dem Meer wurde auf 90—120m, die Länge desselben auf 450—600m ge- 
schätzt. Um 5 Uhr nachmittags war die Luftwärme 7,3° C., die Temperatur 
des Meerwassers 6°C, Eine Stunde später, als das Eis WSW vom Schiffe 
peilte, war die Temperatur der Luft 6,1° und die des Wassers 5,2° C. 
Am folgenden Tage, 1. Februar, herrschte bei mäßig starkem Südwinde 
lichtes Nebelwetter. Um 9 Uhr morgens des 2, Februar, in 47° 48‘ S-Br und 
50° 20‘ O-Lgy befand „Fulda“ sich abermals in der Nähe von Eis. In NNW, 
“ S. „Ann, d. Hydr, etc.“, 1879, pay. 163, 388, 602, 664.
	        
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