Port Lincoln,
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liegt und an ihrer Nordostseite durch eine rot und weiß wagerecht gestreifte
spitze Tonne gekennzeichnet wird, sind die geringsten Wassertiefen 6.4 m. Schutz
nach See zu erhält die Bucht durch die vorgelagerte Boston-Insel.
Port Lincoln heißt die Bucht, die zwischen der Kirton- und der Surfleet-
Huk liegt, Sie ist an der Einfahrt etwa 4 Sm breit und in südwestlicher Richtung
über 7 Sm lang. Die Wassertiefen betragen in ihr im allgemeinen 7 bis 9 m.
An der Ostseite der Bucht findet man zwischen der Surfleet-Huk und einem
Punkte, der 1 Sm von dem innersten Teile der Bucht entfernt liegt, in 1, Sm
Abstand von der Küste noch 5,5 m Wasser und darüber, Der nordwestliche Teil
von Port Lincoln ist im allgemeinen seichter als der südliche; die 5.5 m-Grenze
geht von der Grantham-Insel bis zum innersten Ende der Bucht nirgends dichter
als auf 1 Sm Entfernung an die Küste hinan. Eine 5,5 m-Stelle von 1 Kblg Aus-
dehnung liegt im südlichen Teile der Bucht; von ihr peilt die Horse-Klippe an
der Ostseite der Bucht rw. 94° (mw. O), 1.9 Sm entfernt, und die Südwesthuk
der Grantham-Insel rw. 55° (mw. NO*/,O), 2!/, Sm entfernt. Eine Bank von 7 Kblg
Ausdehnung in Ost—West-Richtung und 6.9 m geringster Wassertiefe liegt rw. 66°
(mw. N0z0!/,0), 1.6 Sm entfernt von der höchsten Erhebung auf der Grantham-Insel.
Spalding Cove heißt die Bucht zwischen der Surfleet-Huk und Kap Donington.
Sie erstreckt sich von diesem aus 3 Sm nach Süden und ist fast durchschnittlich
1!/, Sm breit. Die Wassertiefen in ihr betragen bis zu 1 Sm Abstand vom innersten
Teile der Bucht im allgemeinen 9.1 bis 14.6 m.
Landmarken. Für die Ansteuerung siehe unter Louth-Bucht. Zum Ein-
steuern in die. Boston-Bucht durch die nördliche Einfahrt zwischen der Boston-
Huk und der gleichnamigen Insel können die schwarze stumpfe Tonne mit Stange
und Rautentoppzeichen vor dem Nordende des Kangaroo-Riffes, das nordöstlich
von der Nordhuk der Boston-Insel liegt, und der Leuchtturm (eiserner Gitter-
turm) auf der Boston-Huk als Landmarken dienen. Die Boston-Huk selbst .ist
breit und niedrig, doch landeinwärts von ihr liegen zwei runde Grashügel und
ein Hügel von 52 m Höhe. Zum Ansteuern des Ankerplatzes bilden die Landungs-
brücke vor dem Dorfe und die !/, Sm innerhalb derselben auf etwas erhöhtem
Terrain liegende katholische Kapelle Landmarken. In dem Fahrwasser, das
zwischen Kap Donington und der Boston-Insel nach Spalding Cove, Port Lincoln
und der Boston-Bucht führt, sind die nördlich von der Surfleet-Huk liegenden
9 m hohen Bicker-Inselchen als Landmarken zu erwähnen. Nordwestlich von
ihnen steht auf der Fanny-Huk am Südende der Boston-Insel ein eiserner Gitter-
turm als Leuchtturm und 90 m landeinwärts eine dreieckige Bake mit schwarz
und weißen Ringen und rundem Toppzeichen. Zwei Seemeilen westlich von ihr
liegt die Kirton-Huk, auf der ein runder 67 m hoher Hügel steht; südlich von
diesem steigt südlich von dem Strande im innersten Teil der Porter-Bucht ein
Hügel zu 68 m Höhe an. Bei Nacht dienen die Feuer auf dem Kopfe der Eisen-
bahnbrücke bei der Kirton-Huk und der Landungsbrücke des Dorfes Port Lincoln
sowie die auf der Fanny-Huk und auf dem Südostausläufer der Boston-Huk
als Landmarken.
Ansteuerung. Siehe unter Louth-Bucht, .
Leuchtfeuer. Siehe »Leuchtfeuer aller Meere« 1911, Heft VII, Tit. IX, Nr. 2712
und weiter sowie N. f. S. 863/11, 970/11 und 1432/11.
Rettungswesen. Ein Raketenapparat wird in Port Lincoln unterhalten.
Hilfe wird gestrandeten Schiffen vom Lande aus geleistet, wenn die Möglichkeit
dazu vorhanden ist. ;
Gezeiten und Gezeitenströme. Die Hafenzeit für die Boston-Bucht ist
1b 50min; die Hochwasserhöhe beträgt bei Springtide 1.8 m. Die Gezeitenströme
sind nur schwach in ihr und in den Buchten der Umgebung. Außerhalb dieser
Buchten setzt der Strom in 2 bis 3 Sm Abstand von der Küste während der
Flut nach Norden, während der Ebbe nach Süden; seine größte Geschwindigkeit
beträgt 1'/, bis 2 Sm in der Stunde,
Wind und Wetter, Das Wetter ist im allgemeinen gut, nur im Winter
regnet es ziemlich viel. Das schlechteste Wetter bringen nördliche bis nord-
westliche Winde, die aber nie lange vorhalten. Im Sommer wehen gewöhnlich
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