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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 39 (1911)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1911. 
die rote Tonne mit Stange und Balltoppzeichen an St-B., die schwarze Tonne an 
B-B. bleibt. Über die Barre kreuzende Schiffe müssen große Aufmerksamkeit 
auf das Lot, die Gezeiten und Gezeitenströme und die Karte verwenden; auch 
sollte das Schiff vom Topp aus dirigiert werden. Nach anderen Angaben kann man 
auch die Barre auf nicht weniger als 3.7 m Wasser passieren, wenn man den 
Gipfel des Long-bak-Hügels in rw. 334° (mw. NNW/, W)-Peilung mit dem kleinen 
Sandstrande auf der westlich von der Vietoria-Huk gelegenen Entrance-Insel, der 
eben nördlich von dem höchsten Teile des Küstenabhanges liegt, in Linie bringt 
und auf dieser Richtlinie einsteuert. Da die Barre sich aber ändern kann, so 
darf man nicht mit Sicherheit darauf rechnen, daß man immer auf diesem Kurse 
die angegebene Wassertiefe findet; immerhin ist diese Landmarke beim Ansegeln 
der rot und schwarz karrierten Barre-Tonne zu gebrauchen. Ist man querab 
von der oben erwähnten schwarzen Tonne, die etwa 3 Kblg Östlich von der 
Germein-Huk liegt, so ändere man den Kurs nach rw, 300° (mw. NWzW 9/, W) 
und lasse die nächste rote Tonne mit Stange und Balltoppzeichen, in deren Nähe 
die Wassertiefen des Fahrwassers wieder bis auf 3.7 m abgenommen haben, an 
St-B. Von dieser Tonne aus steuere man dann so, daß man zwischen der roten 
und der schwarzen Tonne passiert, von denen die Südhuk der Entrance-Insel 
etwa mw. WNW, 2 Kblg entfernt peilt, und umfahre die Huk selbst in 1 Kblg 
Abstand. Will man weiter nach dem Ankerplatze vor dem Orte Cowell hinauf- 
laufen, so umfahre man die Südwesthuk der Entrance-Insel in 1!/, Kblg Abstand 
und steuere so, daß man westlich von der roten Tonne passiert, die nordwestlich 
etwa 3 Kblg von der Südwesthuk der Entrance-Insel entfernt liegt. Auf dem 
weiteren Wege nach Norden lasse man die das Fahrwasser kennzeichnenden 
schwarzen Tonnen an B-B., die roten Tonnen an St-B.; die geringste Tiefe auf 
diesem Wege ist 2,7 m bei Niedrigwasser. Wollen nach Cowell bestimmte Schiffe 
das 83.7 bis 7.3 m tiefe Fahrwasser benutzen, das zwischen den beiden westlich 
von der Entrance-Insel gelegenen großen Sandbänken hindurchführt, so müssen 
sie, wenn nach Passieren der Entrance-Insel die Observation-Huk rw. 185° 
(mw. S) peilt, das Nordende des Gebüsches auf der Germein-Huk in rw. 126° 
(mw. SOz0O!/,O)-Peilung mit der Südhuk der Entrance-Insel achteraus beinahe in 
Linie bringen und mit dieser Heckpeilung über den Steert laufen, dessen Süd- 
ende mw. W!/„S, 21, Kblg von der Südwesthuk der Entrance-Insel liegt. Auf 
diesem Kurse werden sie 4.1 m auf dem Sandsteerte finden; nur 2.3 m Wasser 
würde man haben, wenn man das Nordende der Germein-Huk mit der Südhuk 
von Entrance-Eiland direkt in Linie brächte, weshalb man diese Huk freihalten 
muß. Ist man mit obengenanntem Kurs eine gute Strecke in das Fahrwasser 
zwischen den beiden Bänken hineingelaufen, deren Kanten außer um die Zeit des 
Hochwassers deutlich zu erkennen sind, so bildet der Rest der etwa 360 m breiten 
Durchfahrt keine Schwierigkeiten mehr, bevor man nicht an ihrer westlichen 
Ausfahrt angelangt ist und nach Norden steuern will. Es erfordert dieses 
Manöver große Vorsicht, da man in dem hier nur engen Fahrwasser infolge der 
scharfen Drehung, die zum Umfahren des Südwestendes der großen Bank not- 
wendig wird, leicht an der Westseite des nach Norden führenden Fahrwassers 
auf Grund geraten kann. Hat man die Drehung glücklich vollendet, so steuere 
man, etwa !/„ Sm Abstand haltend, von den Mangroven an der Westseite des 
Fahrwassers, nach dem Ankerplatze vor Cowell. Ortsunkundige sollten diesen 
Weg aber nie wählen, sondern das zuerst beschriebene betonnte Fahrwasser 
benutzen. 
Ist man nach dem südwestlichen Teil des Hafens bestimmt, so findet man 
in dem Fahrwasser, das nach Howard Spit hinaufführt, an der Ostseite in nicht 
mehr als 1 Kblg Abstand von der Kante der östlichen Bank das tiefste Wasser, 
während an der Einfahrt zum Priel südlich von Howart Spit die geringste 
Wassertiefe des Fahrwassers ist; sie beträgt hier nur 2.4 m bei Niedrigwasser. 
Ankerplätze im Hafen. Innerhalb der Germein-Huk können Schiffe auf 
7.3 m Wasser ankern in der Peilung: Südhuk der Entrance-Insel rw. 95° (mw. 0), 
Observation-Huk rw. 179° (mw. S!/„O). Vor dem Orte Cowell ankern Schiffe auf 
3.2 m Wasser über Schlickegrund,. das Ende der Landungsbrücke rw. 320° (mw.
	        
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