Germein-Bucht mit Port Pirie,
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scheinen. Er konnte das Feuer von Tipara-Riff beinahe 56 Sm weit sehen;
auch war das Feuerschiff auf der Middle-Bank manchmal über der Kimm in der
Luft zu sehen. Nach Kapt. F. Reiners hängt die Sichtbarkeit der Leuchtfeuer
viel von den herrschenden Luftverhältnissen ab; es kann bei klarem Himmel
leichter niedriger Nebel über Land liegen, wodurch die Sichtbarkeit der Feuer
sehr verringert wird. Nach seiner Ansicht sind an der Westseite des Golfes
auch zu wenig Leitfeuer, wodurch es für den Golf bei Nacht auf- oder hinunter-
kreuzende Schiffe schwierig wird, den Schiffsort zu bestimmen,
Ansteuerung. Von einem Puntke, der etwa in der Mitte zwischen West-
Kap und Wedge-Eiland an der Einfahrt des Spencer-Golfes liegt, führt, wenn
man die Gezeitenströme berücksichtigt, rw. 22° (mw. Nz0O!/„O)-Kurs - ungefähr
nach der Mitte zwischen der Middle-Bank und der Küste an der Westseite des
Golfes; man passiert hierbei 7 Sm westlich von der südwestlich von der Corny-
Huk gelegenen Webb-Klippe und ebensoweit westlich von dem Tipara-Riff,
Einen Kurs zu steuern, der Östlich von der Middle-Bank entlang führt, ist für
tiefgehende Schiffe nicht ratsam, da für solche das Fahrwasser östlich von der
Bank nicht sicher zu sein scheint. Ist man dann auf der Höhe des Middle-Bank-
Feuers angelangt, so können Schiffe, die das nördliche Fahrwasser benutzen
wollen, mit rw. 27° (mw, NNO)-Kurs auf die Lowly-Huk zusteuern, müssen aber
die 7.3 m (4 Faden)-Stellen (Musgrave-Untiefe und die südwestlich davon gelegene
Stelle) meiden, die dicht am Fahrwasser liegen, Sind sie dann bis in die Nähe
der rot und weiß horizontal gestreiften Kugeltonne mit rotem Kugeltoppzeichen
am Südende von Eastern Shoal hinangelaufen und bekommen die Lowly-Huk in
Sicht, so führt der rw. 22° (mw. NzO1/„O)-Kurs zwischen Eastern Shoal und der
westlich davon gelegenen Fairway-Bank auf 18 bis 14.6 m Wasser den Golf hinauf.
Tiefer gehende Schiffe oder solche, die nach dem Ballastgrund in der False-Bucht
wollen, tun am besten, wenn sie zunächst auf nördlichem Kurse so lange weiter-
laufen, bis sie Middle-Bank-Feuer rw. 162° (mw. SSO), 13 Sm entfernt peilen und
dann erst rw. 27° (mw. NNO)-Kurs steuern, Sie passieren auf diese Weise west-
lich von den beiden 7.3 m (4 Faden)-Stellen und der Fairway-Bank und Östlich
von der Pfahlbake an der Westkante der 5.5 m-Stelle östlich von Western Shoal.
Von Port Lincoln an der Westseite des Golfes kommende Schiffe steuern,
sobald sie Winceby-Eiland, die nördlichste Insel der Sir Joseph Banks-Gruppe,
rw. 95° (mw. O0) peilen, rw. 56° (mw. NO'/„O)-Kurs, 75 Sm Distanz, wobei sie
Tipara-Riff-Leuchtturm in 14 Sm Abstand passieren. Haben sie dann mit Hilfe
dieses Feuers den Schiffsort bestimmt, so können sie mit nördlichem Kurse Mitte
Fahrwasser haltend westlich von der Middle-Bank entlang laufen und, wenn sie
auf der Höhe des Feuers sind, verfahren, wie oben beschrieben, Große Vorsicht
ist jedoch. auf. dem Wege zwischen der Sir Joseph Banks-Gruppe und der Shoal-
water-Huk zu beachten, da während des nach Norden setzenden Stromes die
Schiffe beträchtlich nach Norden versetzt werden, wodurch man leicht zu dicht
an die Untiefen zwischen Franklin-Hafen und Shoalwater-Huk herankommen
kann. Häufiges Loten sowohl bei Tage wie bei Nacht ist deshalb durchaus ge-
boten, und man darf in der eben genannten Gegend die 14.6 m (8 Faden)-Grenze
nicht überschreiten, muß vielmehr, wenn die Tiefen geringer als 14.6 m werden
sollten, sogleich einen südlicheren Kurs einschlagen. Von Oktober bis März darf
man sich nach vorhergegangenen sehr heißen Tagen auch nicht darauf verlassen,
wenn man das Feuer vom Tipara-Riff in Sicht hat, daß man genügend weit von
den Untiefen entfernt ist, da unter solchen Umständen das Feuer infolge von
Luftspiegelung sehr gehoben wird und daher viel weiter zu sehen ist, als unter
gewöhnlichen Umständen, wo es nicht in Sicht kommt, wenn man zu dicht unter
der Shoalwater-Huk ist. Innerhalb der Bake, die 6. Sm rw. 167° (mw. Sz01/,0)
von Plank Point am Südostrande einer Bank steht, entlang zu laufen, ist nicht
ratsam, da zwischen der Bank und der Küste unreiner Grund sein soll.
Treffen nach Port Pirie oder Port Augusta bestimmte Segelschiffe in den
Monaten April bis September in der Nähe der Althorpe-Inseln oder zwischen
diesen und Thistle-Eiland nordöstliche oder nördliche Winde mit fallendem Baro-
meter, so kann es für sie möglicherweise von großem Vorteil sein, wenn sie nach