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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Oktober 1911.
weiter hinten), der 9 Sm landeinwärts gelegene 321 m hohe Berg Liverpool eine
gute Landmarke. Bei Annäherung an die Küste sind dann auch die roten
Küstenabhänge der an der Südseite der Harvey-Bucht gelegenen Tumby-Insel
und die der Küste südlich davon gut zu erkennen. Auch der 132 m hohe Gipfel
von Sheep Hills nördlich von der Bucht ist von hier aus schon auszumachen.
Kommt man weiter nach Norden, so bildet der 378 m hohe Mount Hill, der etwa
8 Sm westlich von der Küste bei der Dutton-Bucht liegt, die auffälligste Land-
marke der Umgegend, Auf der Höhe von Kap Driver angelangt, sieht man den
nordöstlich davon gelegenen 216 m hohen Elbow-Hügel, von dem sich westlich
der Triple-Hügel mit seinen drei beinahe gleich hohen Gipfeln zu 282 m Höhe
erhebt. Bei klarem Wetter sind dann auch die beiden Höhenzüge westnord-
westlich vom Triple-Hügel zu sehen, von denen als höchster und auffälligster
Teil der spitze Gipfel, der mw. NWzW 16'/, Sın von der Price-Huk entfernt
liegt, zu 408 m Höhe ansteigt. Südlich von diesen Höhenzügen erhebt sich der
240 m hohe Berg Priseilla. Zwischen diesem und dem Küstenrande liegen noch
ein Bergkegel und ein etwa 1 Sm langer Höhenrücken, dessen Hügel alle etwa
120 m hoch sind. Ist man bis in die Nähe des Franklin-Hafens gekommen, so
sieht man schon in 5 Sm südöstlichem Abstand davon die niedrige Hügelkette,
die die beiden Hügel Elbow und Triple miteinander verbindet. Der Triple-Hügel
ist jedoch von hier aus nicht so sehr auffällig wie der Elbow-Hügel mit seinem
steilen und runden Gipfel, da er weiter zurück steht. Bemerkenswert jedoch ist
wieder der nördlich vom Elbow-Hügel gelegene 308 m hohe Berg Parapet, der
an seiner Südostseite sehr steil abfällt. Weiter nach Norden hin sieht man dann
eine Gebirgskette mit spitzen Gipfeln, von denen der 440 m hohe Berg Olinthus
der höchste ist, über die davorliegende niedrigere Kette hinwegragen. Diese
erstreckt sich vom Berg Parapet aus in nordöstlicher Richtung, wo sie mit dem
für sich allein stehenden 262 m hohen NO-Gipfel plötzlich abschließt. Zwischen
ihm und dem Berge Parapet erhebt sich der Long back-Hügel zu 317 m Höhe;
seine höchste Stelle ist an seinem südwestlichen Teile, von wo er dann plötzlich
nach Süden abfällt, während nach Nordosten zu seine Höhe auf !/, Sm Ent-
fernung die gleiche bleibt. Befindet man sich in der Nähe dieses Hafens näher
anter der Küste, so bilden auch der 15 m hohe rdöte Küstenabhang der Vietoria-
Huk an der Nordseite der Einfahrt zum Hafen und die Bäume oberhalb der
Huk auffällige Landmarken. Auf dem weiteren Weg nach Nordosten dient der
Obelisk mit weißem Ball auf der Spitze auf der Shoalwater-Huk als Landmarke;
auch die schwarze Tonne mit Stab und Rautentoppzeichen, die mw. SO5/0,
21/, Sm von der Huk entfernt auf 5.5 m Wasser liegt, wird bei ruhigem Wetter
auszumachen sein. Ein ähnlicher Obelisk, jedoch ohne Toppzeichen, steht auch
auf der 15 Sm weiter nach Nordnordosten zu gelegenen Plank-Huk. Diese wird
außerdem noch durch 3 Sandhügel gekennzeichnet, von denen der südlichste,
17 m hohe, der auffälligste ist, da er die höchste Erhebung an der Küste bildet
zwischen Franklin-Hafen und dem Berge Young. Die schwarze Bake mit vier-
sckigem Toppzeichen, die mw. SOzS, 58m von der Huk entfernt an der Südseite
einer 6 m-Stelle stand, ist 1'/, Sm nach rw. 189° (mw. S'/,W) an den Südostrand
einer Bank mit 3.2 m (1%, Faden) Wassertiefe versetzt worden, die 6 Sm rw.
167° (mw. Sz01!/,0) von der Plank-Huk liegt und sich in N—S-Richtung etwa
21/„ Kblg, in O—W-Richtung 2 Kblg weit erstreckt, Endlich ist weiter nach
Norden zu, östlich von Western Shoal, an der Westkante einer 5.5 m-Stelle eine
Pfahlbake mit rautenförmigen Toppzeichen errichtet, von der der Berg Young
rw. 297° (mw. WNW), und der Hummock-Hügel rw. 3° (mw. N'!/,W) peilen.
An der Ostseite des Golfes findet man nach Passieren der Middle-Bank
keine hervorragenden Landmarken, da die Küste nur niedrig ist. Außer der bei
Port Broughton schon erwähnten Bake vor der Woods-Huk kann allenfalls noch
die Glockentonne, die mw. WSW, 21/, Sm von der Jarrold-Huk entfernt liegt,
als solche dienen. Die Landmarken an der Ostseite des Golfes südlich von der
Middle-Bank sind bei den Hafenbeschreibungen jener Gegend angeführt,
Nach Kapt. H. Jolles kann man sich bei nördlichem Winde nicht auf
die Landmarken und Leuchtfeuer verlassen, weil dann alle Objekte zu hoch er-