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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 39 (1911)

Wallaroo, 
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bis 6.4 m Wasser haben und südlich von der 5.5 m (3 Fad.)-Stelle passieren, die 
gut 2 Sm westlich vom Außenende der Landungsbrücke liegt. Tiefer gehende 
Schiffe müssen den 50° (mw. NO)-Kurs aber solange beibehalten, bis der Schorn- 
stein der Schmelzwerke rw. 112° (mw. 0S0!/„O) peilt, und dann auf dieser 
Peilung einlaufen, Dieser Kurs führt auf 7.3 m (4 Fad.) geringster Wassertiefe 
südlich von der Moonta-Untiefe entlang, die rw. 216 (mw. SSW3/,W), 1.6 Sm von 
der Riley-Huk entfernt liegt und an ihrem Südende durch eine rote Bakentonne 
mit Stange- und Balltoppzeichen gekennzeichnet ist. Kleinere Schiffe, die es 
vorziehen, näher an der Küste entlang zu laufen, können von einem Punkte, der 
rw. 275° (mw. W), 2 Sm vom Tipara-Leuchtturm entfernt peilt, mit rw. 27° 
(mw. NNO)-Kurs auf 8.6 (4.3 Fad.) bis 9.1 m (5 Fad.) Wasser etwa 3 Kblg außer- 
halb der roten Tonne am Westende des Tipara-Riffes vorbeifahren, und diesen 
Kurs solange beibehalten, bis die Tonne vor der Long-Huk rw. 95° (mw. O) peilt. 
Von hier aus sollten sie dann rw. 50° (mw. NO) steuern und dabei darauf achten, 
daß sie nicht innerhalb der 8.2 m (4’/, Fad.)-Grenze kommen, Peilt dann die 
Tonne vor der Long-Huk rw. 185° (mw. S), so steuere man rw. 61° (mw. NOzO)- 
Kurs, und wenn der Schornstein der Schmelzwerke rw. 90° (mw. 01/„N) peilt, 
halte man auf dieser Peilung nach dem Hafen. Müssen von Süden kommende 
Segelschiffe nach der Wallaroo-Bucht aufkreuzen, so sollten sie in gutem Abstande 
außerhalb des Tipara-Riffes entlang laufen, und nicht eher innerhalb der 12.8 m 
{7 Fad.)-Grenze kommen oder Kap Elizabeth in südlichere Peilung als rw. 140° 
(mw. SO) bringen, bis der Schornstein der Schmelzwerke rw. 67° (mw. NO0z01/, 0) 
peilt; dann können sie bis zur 8.2 m (4!/, Fad.)-Grenze hinanstehen, dürfen diese 
aber nicht eher überschreiten, als bis der Schornstein rw. 90° (mw. 07/,N) peilt, 
da die Wassertiefen rasch von 16.5 (9 Fad.) auf 7.3 m (4 Fad.) und 5.5 m (3 Fad.) 
abnehmen, Beim Einkreuzen in die Bucht sind die Moonta-Untiefe und die 
nördlich davon gelegene, an ihrem Nordende durch eine rote Tonne mit Stange- 
und Balltoppzeichen gekennzeichnete Riley-Untiefe zu meiden; dieser sollten sich 
Schiffe nur bis auf 7.3 m (4 Fad.) Wassertiefe nähern. Beabsichtigt man von 
Süden kommend innerhalb des Tipara-Riffes entlang zu laufen, so steuere man, 
nachdem man Kap Elizabeth in 1'/, Sm Abstand und die westlich vom Riff vor 
diesem Kap ausgelegte Tonne in !/, Sm Abstand passiert hat, rw. 8° (mw. N!/,O)- 
Kurs und passiere so 3/, Sm östlich vom Tipara-Riff; man wird auf diesem Kurse 
wenigstens 7.3 m (4 Fad.) Wasser haben. Peilt dann Tipara-Leuchtturm rw, 241° 
(mw. SWzW), so ändere man den Kurs auf rw. 359° (mw. N1/,W) und passiere 
1/, Sm westlich von der Long-Huk-Tonne. Müssen Segelschiffe in dieser Durch- 
fahrt kreuzen, so sollten solche mit mehr als 5.2 m (17’) Tiefgang, wenn sie nach 
dem Festlande liegen, die Tonne vor der Long-Huk in keine westlichere Peilung 
bringen, als rw. 297° (mw. WNW), und beim Abliegen, um das Ostende des 
Tipara-Riffes zu meiden, in keine östlichere als rw. 27° (mw. NNO); außerdem 
ist beim Kreuzen der ständige Gebrauch des Lotes geboten. 
Bei Nacht. Kommt man bei Nacht in die Nähe des Tipara-Riffes und 
hat mit Hilfe des Leuchtfeuers den Schiffsort festgestellt, wobei man wohl darauf 
zu achten hat, daß man nicht innerhalb der 12,8 m (7 Fad.)-Grenze kommt, so 
steuere man, wenn das Feuer rw. 117° (mw. OSO), 5 Sm entfernt peilt, 10 Sm 
rw. 50° (mw. NO)-Kurs; man wird auf diese Weise nie weniger als 12.8 m (7 Fad.) 
Wasser haben. Hat man die 10 Sm Entfernung abgelaufen, so wird das Tipara- 
Feuer rw. 196° (mw. SzW) (nach der Brit, Adm-Krt. Nr. 2389B und Nr. 402 
peilt das Feuer dann rw. 199° (mw. SzW1/,W) peilen und man kann jetzt mit 
östlichem Kurse auf die Bucht zu halten, wobei die Feuer der Schmelzöfen voraus 
in Sicht kommen werden. (Vorher müßten nach den Angaben des Kapt. E. Zander 
schon die Beleuchtungsfeuer der Landungsbrücke zu sehen sein.) Kommt dann 
das rote Feuer der Landungsbrücke in Sicht, so bringe man dasselbe in rw. 112° 
(mw. 0S01/, O)-Peilung und steuere mit dieser als Kurs auf 7.83 m (4 Fad.) 
Wassertiefe in den Hafen. (Weiter draußen stehende Schiffe werden, die Be- 
leuchtungsfeuer der Brücke in dieselbe Peilung bringend, auf dieser nach dem 
Hafen steuern können, bis sie das rote Feuer auf der Brücke in Sicht bekommen; 
dieses soll, wie schon erwähnt, sich nicht gut als Landmarke eignen und nur
	        
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