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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 39 (1911)

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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, August 1911. 
von 146.4, also ein Verlust von 4.4 Wachen. Umgekehrt würden die Schiffe 7 
und 8, nach dem Mittel der ersten sechs Schiffe berechnet, auf den südlichen 
Wegen nur 129.5, nach dem Mittel der Schiffe Nr. 1, 3, 4 und 6 berechnet, gar 
nur 126.7 Wachen gebraucht, also 2.7 oder gar 5.5 Wachen gewonnen haben. 
Man wird nicht fehl gehen, wenn man annimmt, daß das Mittel aus den 
Reisen 1, 3, 4 und 6 den tatsächlichen Verhältnissen besser entspricht als das 
Mittel aus allen sechs Reisen, namentlich wenn man wie hier gegen nur zwei 
verhältnismäßig günstige Reisen auf den kürzesten Wegen aufrechnet. Immerhin 
zeigt sich aber auch dann noch, daß die gegißten Werte von 1908 (S. 532 der 
‚Ann. d. Hydr. usw.« 1908) etwas zu günstig veranschlagt worden sind für die 
südlichen Wege, wie wohl sich diese auch nach dem Obigen als die vorteil- 
hafteren erweisen. 
III. Reise auf dem Wege Nord um Madagaskar nach der Sunda-Straße, 
9, 
‚Sabine Rickmers«, Kapt. H, Klöfkorn. Von Durban Nord um Madagaskar und durch die Sunda- 
Straße nach Paulo Laut. 
Datum 
£-Br. | 
a. N-Br. | O-Leg. 
Zurück-: Ge- ı Ver- | Mittlere 
gelegt ‘ dampft setzung! Zeit cat 
Sm ' Sm | Sm Wachen‘ Sm 
Windverhältnisse 
-144 37.2 29.2 
LO _ DO 
1709 8 1679 +30) 18 ‚35.0 
2026 1875 ) A151) 34 | 347 
1198) (198) En _65.3) - 
| 4880 | 48483 | + 3837| 1445| 386 ‚| 
Hat bei ruhigem Wetter im Inselmeere in den beiden besten Etmalen durchschnittlich 37,1 Sm in der 
Wache gemacht. 
Kürzester Weg Durban—Java Head = 4372 Sm. 
Zurückgelegter Umweg . ....= 508 « 
Auf diesem mehr gedampft . . .= 471 
Das Schiff hat 471 Sm mehr als die Meilenzahl des kürzesten Weges 
dampfen müssen und hat im Durchschnitt der Reise auf einer Wache 3.5 Sm 
weniger gelaufen als seine beste Fahrt bei ruhigem Wetter im Inselmeere. 
Mit diesen Werten, gegen die entsprechenden aus den Reisen 7 und 8 auf 
dem kürzesten Wege aufgerechnet, ergibt sich, daß das Schiff — vorausgesetzt, 
es hätte dieselben mittleren Verhältnisse wie diese beiden Schiffe angetroffen 
und nicht mehr als 5.7 Sm Fahrt auf einer Wache eingebüßt — dort nur 
142.3 Wachen gebraucht, also 2.1 Wachen gewonnen haben würde. Demzufolge 
würde es auf dem südlichen Wege 4.8 Wachen (nach sechs Reisen dort) oder gar 
7.6 Wachen (nach Nr. 1, 3, 4 und 6) gewonnen haben. 
IV. Reisen bei Mauritius entlang nach Pulo Bras. 
10. 
»Niagara«, Kapt. A. Schau. Von Durban annähernd auf dem kürzesten Wege nach Sabang, 
gerechnet bis Pulo Bras 5° 50’ N-Br. und 95° 6 0-Leg. 
3. 
IT. 10 
von Durban 
17° 20 | 41° 33' 
1, 
18. 
dx 
1091 
i4, VI. 10 
6. 
1 
von Durban 
26° 30 | 42° 23 
20° 9 | 56° 7 
10° 46 | 63° 560 
1° 46 | 70° 27 
5° 12’ | 92° 53 
Dil“ Rrace 
632 616 , 
546 S2 + 4 
720 739 — 19 
665 626 | + 39 
L408 | 1393 | + 1l 
138) | Maß 
17.6 
24.0 
24.0 
18.0 
36.0 
19 0 
35.0 
35.1 
30.8 
34.8 
35.7 
(S 5 bis SSO 3) 
(SO 3 bis 4) 
(SO 4 bis 7) 
(SSO 4) 
(umlfd. 1 u. SW 4) 
VII 10 
1 409 | 4354 |-+ 55[128.2 ' 35.4 
Bester Durchschnitt auf einer Wache = 43.7 Sm. 
Kürzester Weg Durban — Pulo Bras == 1260 Sm. 
Zurückgelegter Umweg . ... .= 149 « 
Auf diesem mehr gedampft ...= 91 «
	        
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