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‚ Annalen der Hydroögraphie und Maritimen Meteorologie, Juli 1911.
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woraus sich deutlich ergibt, daß bei Sembilangan von einer einfachen Beziehung
zwischen Gezeitenhöhe und Gezeitenströmung nicht die Rede ist,
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Gezeiten zu Sembilangan am 18. Juli 1913,
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Überall wo mehrere Tidenwellen zufolge Zurückwerfens, Beugung oder
Fortpflanzung auf verschiedenen Wegen einander begegnen oder sich kreuzen,
werden in mehr oder minderem Maße derartige Komplikationen hervortreten;
in offener See müssen demzufolge auch runddrehende Gezeitenströmungen viel-
fach vorkommen, wie es an der niederländischen Küste der Fall ist. Auf der
Breite von Yarmouth scheint in der Nordsee nach alten englischen Lotungen eine
Meeresfläche zu bestehen, in der keine vertikale Bewegung bemerkbar ist,
während doch die Gezeitenströmungen bestehen bleiben. Die Kontinuitätsgleichung
bleibt natürlich auch in solchen Fällen in Kraft; aber sie kann nur angewendet
werden, wenn alle Tidenwellen in bezug auf Fortpflanzungsrichtung und Intensität
bekannt sind.
Bemerkung des Übersetzers: Die nach dem vorstehend dargelegten
Verfahren berechneten Höhen beziehen sich auf Mittelwasser, die Zeiten auf