Karatsu (Japan).
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in gutem Abstand nördlich davon, wenn man das Feuer auf Yeboshi-jima süd-
licher, als rw. 238° (mw. SWzW!/„W) peilt. Nagamo-Sho liegt 3!/„ Sm nord-
westlich von Nishinoura-misaki an der Westseite der Einfahrt zur Fukuoka-Bucht;
das Riff ragt bei Niedrigwasser 1.2 m aus dem Wasser empor. %, Sm südöstlich
von dem. Riff liegt Nakano-Se, eine Untiefe mit felsigem Grund, die sich !/, Sm
weit ausdehnt und 0.9 m gerinste Wassertiefe aufweist. 4 Kblg. weiter nach
Süden liegt eine 7,8 m-Stelle. Todai-Se liegt nordnordöstlich von Hotoke-zaki
an der Ostseite der Einfahrt zur Karatsu Bucht, etwa 4%, Sm davon entfernt;
diese Untiefe ragt 0.9 m aus dem Wasser empor.
Vom Nordwesten kommende Schiffe müssen die Inseln und Klippen meiden,
die in 3 Sm und größerem Abstande östlich von der Südostküste der Insel Iki liegen.
Kapt. M. Engelhart schreibt: »Nachdem ich von Shanghai kommend das
Feuer auf Koshiki-Jima gesichtet hatte, steuerte ich auf Futagami-jima zu und
peilte diese Insel am 19. Mai 3h N 1'/, Sm entfernt. Von hier aus steuerte ich
einen Kurs, der 1 Sm nördlich von Kakata-shima vorbeiführte. Von Moj}i kommend,
steuerte ich, da es Nacht und ziemlich dunkel war, zunächst mit langsamer Fahrt
in den Feuerkreis von Yeboshi-jima und richtete es so ein, daß ich das Feuer,
das ich beständig in Peilung behielt, gegen Tagwerden in etwa 1!/, Sm Abstand
an meiner Steuerbordseite passierte, OÖro-shima, das ich etwa 4 bis 5 Sm an
Steuerbord haben mußte, habe ich nicht in Sicht bekommen, Ich sah diese Insel
auch nicht, als ich nachts auslaufend denselben Weg nahm. Das Feuer auf
Yeboshi-jima ist, besonders in nicht sehr klaren Nächten, schlecht von den Lichtern
der Fischerfahrzeuge zu unterscheiden, da es ein weißes Festfeuer ist.«
Leuchtfeuer. Siehe Leuchtfeuer aller Meere 1911, Heft VIM, Tit. XI.
Nr. 1666, 1681, 1684 und 1687.
Lotsenwesen. Der am Orte ansässige Schiffshändler hat sich als Lotse
ausgebildet und kommt in einem Sampan an Bord, wenn das Schiff vor dem
Hafen ist. Derselbe kann Schiffen nur den Ankerplatz anweisen, manövrieren
kann er nicht mit Schiffen. Kapt. M. Engelhart bezahlte für Lotsenhilfe beim
Einlaufen 16 Sen.
Schleppdampfer sind nicht vorhanden,
Sturmsignale werden in Karatsu gezeigt.
Quarantäne, Ärztliche Visite muß abgewartet werden, ehe man mit dem
Lande in Verkehr treten kann, Gesundheitspaß wird nicht verlangt.
ZoNlbehandlung ist kulant. An Schiffspapieren werden Meßbrief, Manifest,
Proviantliste und eine Gesundheitsdeklaration verlangt.
Gezeiten. Ebb- und Flutstrom war nach Kapt. M. Engelhart in der Nähe
des Hafens wenig bemerkbar.
Klima... Der Gesundheitszustand am Orte war während der Anwesenheit
der eingangs angeführten Schiffe gut und es kamen keine klimatischen Krankheiten
an Bord vor.
Einsteuerung. Kapt. M. Engelhart schreibt: »Nachdem ich 1 Sm nördlich
von Kakata-shima passiert war, hielt ich auf die Mitte zwischen Hime-shima und
Kashiwa-jima zu, bis ich Taka-sima im innersten Teil der Karatsu-Bucht Süd
peilte. Jetzt lief ich auf die Insel zu, bis ich etwa 1 Sm nördlich von ihr stand.
Dann hielt ich mich dicht unter Oshima und steuerte in den neuen Hafen
ein. Dies verursachte keine Schwierigkeiten, da beinahe kein Strom zu bemerken
war.« Man kann auch nachts ein- und auslaufen.
Sollten Schiffe beabsichtigen, in Funakoshi-Ura an der Ostseite der Karatsu-
Bucht zu ankern, so wähle man hierzu das Fahrwasser westlich von Hime-shima.
Die Sandbank, die sich vom Südende dieser Insel 8 Kblg. nach Süden erstreckt
und bei Niedrigwasser trocken liegt, umfahre man in gutem Abstand, ebenso
Tsutsu-Se, eine 2,7 m-Stelle, von der die nördliche Einfahrtshuk zu Funakoshi-Ura
rw. 70° (mw. ONO5/,O) peilt.
Ankerplatz. Kohlenschiffe laden nur noch in West-Karatsu, wo sie mit
beiden Ankern vermooren, deren Ketten etwa O und WNW zeigen, Auf dem
Ankerplatze südlich von Taka-shima werden keine Schiffe mehr beladen, Sollten
nördliche Winde schwere See in die Bucht hineinwerfen, so bietet den besten