Imperial- oder Barracouta-Hafen,
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steigt das Land zu einem 823 m hohen Berge an. Zwischen dieser Huk und der
noch: weitere 16 Sm südlicher gelegenen Lesseps Data-Huk ist das Land ziemlich
hoch; Lesseps Data selbst ist eine hohe senkrecht abfallende Huk und bildet
eine gute Landmarke, namentlich wenn man sie in nördlichen Peilungen sieht,
in welcher Richtung sie wie ein Vorsprung mit zwei Abhängen und dazwischen
liegendem wagerechten Absatz erscheint. Zwischen. dem Hafen und der etwa
11 Sm nördlich davon gelegenen Dyuanko-Huk ist das Land in der Nähe der
Küste niedrig, nimmt aber weiter nach Norden zu bald steileren Charakter an.
Bei Nacht bildet das Leuchtfeuer auf Kap Nikolajewsk eine gute Landmarke,
Kapt. z. S. Plachte, Komdt, S. M. S. »Deutschland« schreibt: »Bei der
Ansteuerung von Barracouta vom Norden her fällt besonders der hohe Gebirgs-
rücken auf, der die Ostseite des Hafens bildet. Vom Westen aus steigt das Land
allmählich an bis zur größten Erhöhung, die sich etwa in der Mitte des Rückens
befindet und eine runde Kuppe bildet. Auf dem Ostabhange, der steil abfällt,
befindet sich eine kegelförmige Spitze, die etwas niedriger ist als die Kuppe in
der Mitte, Nach Norden zu senkt sich der Bergrücken allmählich, und hier be-
findet sich der weißgestrichene Feuerturm. Beim Näherkommen löst sich‘ die
Bergkuppe in drei hintereinander liegende runde Bergspitzen auf. Die Bake auf
Menschikotf Point konnte bereits in einer Entfernung von 15 Sm mit bloßem
Auge ausgemacht werden. In der Entfernung von 25 Sm nordöstlich vom Feuerturm
hebt sich Lesseps Point scharf ab und bildet eine gute Landmarke. Auf der
Pushiashina-Huk glaubt man, wenn man vom Norden kommt, einen Hügel zu
erkennen, der sich von dem übrigen Lande durch seine Höhe abhebt. Dies ist
aber nicht die Pushiashina-Huk, sondern die Tullo-Insel, die als Insel erst aus-
gemacht werden kann, wenn man dicht in ihrer Nähe ist. Das hinter der
Pushiashino-Huk liegende Land hat ungefähr überall die gleiche Höhe.« ;
. An- und Einsteuerung. Die Ansteuerung des Hafens ist bei klarem Wetter
mit Hilfe der gegebenen Landmarken nicht schwierig; man berücksichtige jedoch
den je nach den Windverhältnissen nach Norden oder Süden setzenden Strom,
der manchmal mehr als 1Sm Geschwindigkeit in der Stunde erreicht. Bei
nebligem Wetter aber komme man der Küste nicht näher, als bis zur 64 m
(35 Fad.)-Grenze. Zum Einsteuern nach einem Ankerplatz im Hafen gibt der
Hafenplan genügenden Anhalt. Man meide jedoch nachstehende Klippen und
Untiefen: An der Nordwestseite der Einfahrt erstreckt sich zwischen der Sybille-
und der Milioutina-Huk die Carr-Bank 1 Kblg von der Küste; auf ihr steht
3.7 m Wasser. Uztritza (Fortescue)-Eiland, 2 Sm innerhalb der Einfahrt, ist an-
scheinend auf 1 Kblg Entfernung unrein. Nahe vor der Nicolson-Huk an der
Nordseite der Einfahrt zum westlichen Arm liegen mehrere Klippen, ebenso vor
den beiden Huken westlich davon. An der Südseite der Einfahrt zum westlichen
Arm erstrecken sich von den Huken Klippen bis auf beinahe 1 Kblg Ent-
fernung davon, ;
Kapt. A, Bruhn schreibt über die An- und Einsteuerung: »Die ganze Küste
von Kap Nizmenni (43° 30’ N-Br., 135° 9’ O-Lg.) bis zum Imperial-Hafen ist sehr
ungenau vermessen und dieselbe liegt teils 5 bis 10 Sm östlicher, teils westlicher,
als in den Karten angegeben ist. Es muß hier daher mit großer Vorsicht
navigiert werden. Bei klarem Wetter kann man jedoch ruhig in 2 Sm Abstand
von der Küste daran entlangfahren, muß aber bei nebligem oder unsichtigem
Wetter sofort von der Küste :absteuern. Ist man gezwungen, mit Hilfe des Lotes
zu navigieren, so darf man nirgends die 46 m (25 Fad.)-Grenze überschreiten,
Vom Süden kommend steuere man bei klarem Wetter den Leuchtturm, bei Nacht
das Leuchtfeuer. vom Kap Nikolajewsk an, passiere das Kap in. 2 Sm Abstand,
um die davor liegenden Klippen zu meiden, und nehme dann den Kurs auf die
weiße Pyramidenbake auf der Menschikoff-Huk, Nachdem man einige Seemeilen
abgelaufen hat, erkennt man die ganze Einfahrt von selbst. Bei unsichtiger Nacht
tut man am besten, von der Höhe des Kaps Nikolajewsk rw. 341° (mw. NzW)
4 Sm weit zu laufen und dann auf etwa 36 m (20 Fad.) Wassertiefe zu ankern.
Niemals ankere man auf weniger als 31 m (17 Fad.) Wassertiefe, da an den
meisten Stellen bis auf 1 Kblg unter Land noch 27 m (15 Fad.) Wasser sind.