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Full text: 71, 1943

114 Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Dezember 1943, 
suche sind in den Abbildungen 3a, b, c, d dargestellt, Die Länge des Haupitbeckens betrug 
in allen Fällen 188.0 cm, die Wassertiefe h, = h, = 13-0 cm (Versuchsreihe a)). 
Die nach der Formel (6) berechneten Eigenperioden T sind in den Abbildungen 3 a, 
b, ce, d durch Punkte, die beobachteten Werte durch Kreuze gekennzeichnet. Die berech- 
nete Abhängigkeit der Eigenperiode T' von der Beckenlänge 1, wird durch die ausgezogene 
und die beobachtete Abhängigkeit durch die gestrichelte Kurve veranschaulicht. 
Die Versuchsreihen zeigen zunächst, dafi die theoretisch berechneten Eigenperioden 
systematisch um etwa 0.1 bis 0,3 sec kleiner sind als die beobachteten, und daß diese 
Differenz mit. zunehmender Größe des Abflußbeckens. zunimmt. Qualitativ werden die 
beobachteten Werte aber in durchaus zuflriedenstellender Weise von der Theorie erfaßt. 
Bei großer Tiefe der Durchflußöffnung (h = 11.8 em} nehmen die Eigenperioden mit zu- 
nehmender Beckenlänge 1, langsamer zu als bei geringerer Tiefe {h — 3.9), was deutlich 
ge 
SCAN 
A 
1 
2, =188.0 cm 
hymchyen 13.0 x 
bı=b,= 10.0 + 
= 8.0, b2.09 
her RO ı 
1, = 788.0 CM 
Ay = Ay 73.0 
sb 100 
L= BO he Zn 
bh = IE A 
„er 
CE 
2, =188.0 om 
hab = 13.0 + 
br 10,0 m 
1= 8.0, 0= 0m 
h= 39 
7. =788,0 cm 
h,@ha= 13.0 
b,eb,= 10,0 # 
0 B.0, b= 20 « 
hr Äß 
Lamm S — —— kn A im har 
30 40 Lg Cm 28 32 40 1,Cm 
Abb. 3. Beobachtete (== x ==) und berechnete (—e=—) Eigenperioden T in Abhängigkeit 
von der Beckenlänge 1, bei verschiedenen Durchflußöffnungen (Versuchsreihe a)). 
durch die Neigung der Kurven, die angenähert gerade Linien sind, zum Ausdruck kommt. 
Theorie und Beobachtung sind hier und auch bei.den dazwischen liegenden Fällen (h = 8.2 
und 6.0 em) in guter Übereinstimmung, Auf die systematische Differenz werden wir später 
zurückkommen, 
Um die Abhängigkeit der Eigenperiode auch unter gänzlich anderen Versuchsbedin- 
gungen zu prüfen, wurde eine neue, von der Versuchsreihe a) völlig abweichende Form der 
Durchflußöffnung gewählt. An Stelle der schmalen und tiefen Durchflußöffnung 
wurde nuneinebreite und flache Verbindung der Becken gesetzt (Versuchsreihe b)), 
Die Breite der Durchfiußöffnung war in den beiden untersuchten Fällen gleich der Berken- 
breite (10 cm). Wie die graphische Darstellung der Beobachtungsergebnisse in Abb, 4a 
und b für einen 15.5 cm langen und 2.7 em tiefen und einen 8.7 em langen und nur 1,6 cm 
tiefen Durchfluß zeigt, ergibt sich auch unter diesen völlig veränderten Bedingungen quali- 
tativ eine befriedigende Übereinstimmung zwischen Beobachtung und Rechnung, so daß 
die theoretischen Grundlagen der Formel (6) gesichert scheinen.
	        
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