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Volltext: 71, 1943

Über die Periode freier Schwingungen in zwei durch einen engen Kanal usw. 
411 
und erhalten dann aus der Gleichung 
dq _,.1 d£ „ 4p _ b‘h 
ae has Sax SU A 
d be 
= al — a bit 
mit 
73) 
d q cHh 
/ Gem emaT faat. 
Setzen wire* Vo = 6, = 7% in Analogie mit der Rayleighschen Formel für die Eigen- 
2 
frequenz eines Helmholtzresonators, dann wird 
d 
Ge tor fat = af - 
Aus 
q= 8, xeinx1* feltar 
Bir akut 1 dq 
fact=— aim 8 a dr 
und Gleichung (4) geht dann über in 
_”i\ da 
(1 22) at AM 
{2) erhalten wir 
'5 
x 
% COM A 
m N ®oalmt 
| in» 1*e 
—% sin 
3) . ‘ 
> S inx 1*ei® 
da = Sıx8 
dt 
erhalten wir die Gleichung 
S —2 
ı 4 sin 
X 
1* (1 © 
3 
3 =a 
co8 
x 1* 
AIE- 
Br Si) ; 
0Otg x 1% m (1 — ei 
Die Periodengleichung lautet dann mit w, = A und x = 7 = Te * Al, 
21 
T, 2x5 1 T? 
Es ea a) 
Hierin ist T die gesuchte Eigenperiode des Gesamtsystems, T, = ve die Periode des 
n 1 
Beckens I bei vollständig gedachtem Abschluß und 
2 Q 
T. BB —— — 
. Veb; V 
die Periode des Beckens II mit dem Verbindungskanal zwischen I und II. 
Die Formel gilt, den gemachten Voraussetzungen gemäß, nur dann, wenn der Quer- 
schnitt des Verbindungskanals klein gegen den Querschnitt des Sees ist. Der Schwingungs- 
vorgang, der durch das Geschwindigkeitspotential © charakterisiert ist, soll nur auf das 
Hauptbecken, den langgestreckten See, beschränkt bleiben, d. h. ein „Durchschwingen“ der 
freien Welle durch den Kanal in das Becken II soll nicht stattfinden. Außerdem muß die 
Länge des Nebenbeckens II gegen die Länge des Hauptbeckens klein sein, 
Für unregelmäßig gestaltete Seen, die sehr stark von einem rechteckigen Querschnitt 
und konstanter Tiefe abweichen, berechnet man unter Berücksichtigung der wechselnden 
Breiten- und Tiefenverhältnisse die Periode T, des Beckens I bei vollständig angenommenem 
Abschluß nach einer der üblichen Methoden, z. B. nach der De fan tschen Restmethode, 
und bestimmt dann die Eigenperiode des Gesamtsystems T nach der obigen Formel. 
Ann. d. Hydr. usw. 1943. Heft XI.
	        
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