Über die Periode freier Schwingungen in zwei durch einen engen Kanal usw.
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und erhalten dann aus der Gleichung
dq _,.1 d£ „ 4p _ b‘h
ae has Sax SU A
d be
= al — a bit
mit
73)
d q cHh
/ Gem emaT faat.
Setzen wire* Vo = 6, = 7% in Analogie mit der Rayleighschen Formel für die Eigen-
2
frequenz eines Helmholtzresonators, dann wird
d
Ge tor fat = af -
Aus
q= 8, xeinx1* feltar
Bir akut 1 dq
fact=— aim 8 a dr
und Gleichung (4) geht dann über in
_”i\ da
(1 22) at AM
{2) erhalten wir
'5
x
% COM A
m N ®oalmt
| in» 1*e
—% sin
3) . ‘
> S inx 1*ei®
da = Sıx8
dt
erhalten wir die Gleichung
S —2
ı 4 sin
X
1* (1 ©
3
3 =a
co8
x 1*
AIE-
Br Si) ;
0Otg x 1% m (1 — ei
Die Periodengleichung lautet dann mit w, = A und x = 7 = Te * Al,
21
T, 2x5 1 T?
Es ea a)
Hierin ist T die gesuchte Eigenperiode des Gesamtsystems, T, = ve die Periode des
n 1
Beckens I bei vollständig gedachtem Abschluß und
2 Q
T. BB —— —
. Veb; V
die Periode des Beckens II mit dem Verbindungskanal zwischen I und II.
Die Formel gilt, den gemachten Voraussetzungen gemäß, nur dann, wenn der Quer-
schnitt des Verbindungskanals klein gegen den Querschnitt des Sees ist. Der Schwingungs-
vorgang, der durch das Geschwindigkeitspotential © charakterisiert ist, soll nur auf das
Hauptbecken, den langgestreckten See, beschränkt bleiben, d. h. ein „Durchschwingen“ der
freien Welle durch den Kanal in das Becken II soll nicht stattfinden. Außerdem muß die
Länge des Nebenbeckens II gegen die Länge des Hauptbeckens klein sein,
Für unregelmäßig gestaltete Seen, die sehr stark von einem rechteckigen Querschnitt
und konstanter Tiefe abweichen, berechnet man unter Berücksichtigung der wechselnden
Breiten- und Tiefenverhältnisse die Periode T, des Beckens I bei vollständig angenommenem
Abschluß nach einer der üblichen Methoden, z. B. nach der De fan tschen Restmethode,
und bestimmt dann die Eigenperiode des Gesamtsystems T nach der obigen Formel.
Ann. d. Hydr. usw. 1943. Heft XI.