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Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, November 1943,
Man erhält dann den Winkel y,, den die große Halbachse der Fehlerellipse
mit der positiven a,-Achse einschließt, von letzterer aus im Uhrzeigersinn
gemessen, aus
ra Aa
ey aa
an” Ibn
und die Halbachsen der Fehlerellipse aus
So
ka - N =
ZN = vr (Ma, In + Yo al tar % Ar » 5)
wobei das +-Zeichen unter der Wurzel die große Halbachse und das —-Zeichen
die kleine Halbachse der mittleren Fehlerellipse ergibt,
In Tab. 5 sind die charakteristischen Größen der elliptischen Verteilungen
zusammengestellt, nämlich neben den mittleren Streuungen vo, und o,. und
dem Korrelationskoeffizienten r_ die halben Hauptachsen der mittleren Fehler-
ellipse !, „ und 1, „ und der Winkel y,.
Tabelle 5,
| 00 | 40 1 ©
1] 40122 | 4013 | —0.17 0.13 @11 | 117,2°
2 + 0.14 + 0.13 — 021 0.15 0.12 146.4°
In Abb. 5 und 6 sind die Punktwolken für n=1 und n=2.mit dem
Schwerpunktsvektor und der mittleren Fehlerellipse gezeichnet.
or 9 Maßstab für die Amplituden as Maßstab für die Amplituden =.
a rn
Abb. 5. ; Abb. 8.
Der Schwerpunktsvektor für n = 2 liegt vollkommen innerhalb der mittleren
Fehlerellipse (vgl. Abb. 6!)., Auch hieraus ersieht man, daß die halbjährige
Welle nicht reell ist,
3. Verlauf der Variation während der elfjährigen Periode. Um den Verlauf
der Amplituden zu untersuchen, tragen wir sie in Abhängigkeit von der Zeit
auf (vgl. Abb. 7!). Bis zu gewissem Grade ist für die Amplitudenverläufe beider
Wellen eine 11jährige Periode schon erkennbar, also ein Anwachsen der Ampli-
tuden zur Zeit der Sonnenfleckenmaxima und Maxima der erdmagnetischen
Aktivität U.
5) Über die Ableitung der Ausdrücke vgl. H. Burdack, Die tägliche Variation d. magnet.
Deklination in Abh. von der geom. Lage d. Beobachtungsortes, Borna 1940, 8. 47 ff.