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Full text: 71, 1943

Kleinere Mitteilungen. 
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einander getrennten Blättern. Der Druck steigt noch, durch ein leichtes Minimum 
der täglichen Periode um 15% vorübergehend unterbrochen (14%hk;: 1002,9 mb, 
17b:; 1003,4 mb). Der Wind hat nach vorübergehendem Abflauen auf Stärke 3 
bei gleichbleibender Richtung aus W wieder Stärke 5—6 erreicht. — 19%h; Die 
Bildung der Ac. lent. loc. ist stark geworden. Im NW steht eine dunkler werdende 
Bank von Sc, cuf,, die kaum näherkommt. Der Wind hat bei etwa gleichbleibender 
Stärke stetig über NW auf NNW rückgedreht. Der Druck steigt immer noch 
ein wenig. Vorherrschende Wolkenart ist wieder Cs. neb, in unveränderter Gleich- 
mäßigkeit. Im SW bei der Sonne ein schwacher Halo-Ring. — 20%: Mit stetig 
zunehmender Stärke setzt eine Bö ein, die um 20% bei Ankunft der vorher 
stationären Se, cuf‚-Bank mit einigen Regentropfen auf der Brücke des Schiffes 
20 m/sec erreicht, das entspricht etwa Stärke 8 im ungestörten Luftstrom. Die 
Richtung des Windes dreht dabei von NW vorübergehend auf WzS; NNW hatte 
nur kurze Zeit um 191h geherrscht. Gleichzeitig mit der Bö beginnt der Luft- 
Aruck sehr rasch zu fallen, und zwar in 10 Minuten um 1.2 mb. — 21b: Nach 
dem Passieren der Bö hat der Wind wieder seine frühere Stärke erreicht, dann 
flaut er auf NW 3—4 ab. Die Ac. lent, loc. sind stark geschrumpft und ver- 
schwinden nachher vorübergehend fast ganz. Der Druck steigt wieder um etwa 
9.6 mb (wahrscheinlich Gebäude-Effekt, wenn auch an drei verschieden aufge- 
stellten Barographen fast das gleiche), dann fällt er erneut. — 21%b; 1002.7 mb, 
T1 5.6°, £71%, Tap 15.4°. — 23h: Im NW ist erneut eine dunkler werdende Se.- 
Bank aufgetreten, im NE und S werden auf Sc, cuf,-Bänken wieder Ac. lent. loc.- 
Bildungen sichtbar, Eine neue, schwächere Bö von 15 m/sec. fällt ein. Dabei 
zeigt der Druck vorübergehend wieder stärkeren Fall. Der Cs. neb. scheint 
(Dunkelheit!) in As, tra. und op. übergegangen zu sein. Solange die Bö herrscht, 
scheint die Se.-Bank im NW stillzustehen. 
9. Januar. 2b; Nach vorübergehendem Rückdrehen des Windes auf N setzt 
um 2%h der Niederschlag der Aufgleitzone, zuerst als leichter Regen, ein. Der 
Druck fällt jetzt anhaltend sehr stark. — 8; Der Regen, der vorübergehend 
zu mäßiger Stärke angeschwollen war, hört auf. Die Wolkendecke zeigt im SW 
und W die ersten Lücken. Der Druck fällt weiter sehr stark, nur eine ganz 
schwache Welle zeigt den Durchgang der Front. Die Stärke des Druckfalls wird 
jetzt 3.1 mb/h. — 9b: Die Bewölkung geht in lockere Haufenwolken über. Die 
Sicht hat sich sprunghaft von 7 sm auf 15—20 sm gebessert. Gleichzeitig 
ist die Temperatur, die um 7%b ijm Regen der Vorderseite schon 7.6° betrug 
(f81% Tap 22.6°), auf 9.2° gestiegen (f 74%, Tzsp 25.1). Der Wind schwankt seit 4b 
um WNW mit Stärke 4—6. — 9°%hn; Es beginnt für längere Zeit aus wechselnder, 
im übrigen vorwiegend stationärer Se,- und Cu,-Bewölkung, zeitweise nur schwach, 
zu regnen. Gleichzeitig frischt der Wind bei etwa gleichbleibender Richtung aus 
WNW von Stärke 5 auf 6 auf und erreicht in Böen Stärke 7 und 8, — 10h; Der 
Wind erreicht bei anhaltendem Druckfall von bisheriger Größe Böen von Stärke 10; 
auf der Brücke werden in der Nock mit einem Deuta-Handwindmesser mehrfach 
3 bis 5 Sekunden lang 29 m/sec gemessen. Als Wolkengattungen treten nur Cu. 
und Sc, auf, — 10%h; Der Druck hat seinen tiefsten Stand erreicht: 974.2 mb 
(wie auch die anderen Werte auf Seehöhe reduziert). Damit ist er seit dem 
Abend des 8. Januar in 13 Stunden um 28.5 mb gefallen. — 11h: Der Druck 
steigt wieder, Der Wind beginnt bei gleichbleibender Stärke links zu drehen. 
Er hat jetzt im Mittel Stärke 9, in Böen regelmäßig 10 und auch wohl 11. Bis 
30 m/sec werden in Spitzenböen gemessen. Die Temperatur sinkt auf 8.5°, £64%, 
Tap 21,6% — 13h; Der Druck steigt jetzt ebenso rasch, wie er vorher gefallen ist, 
wiederum um 3.1 mb/h. Der Wind ist bereits etwas abgeflaut. Waren vorher 
seine Schwankungen zwischen Stärke 7 und 11, so sind sie jetzt größer geworden. 
Zwischen den einzelnen Böen, die immer noch Stärke 10 erreichen, aber seltener 
geworden sind, flaut der Wind bereits auf 6—5 ab, Im Mittel hat er etwa 
Stärke 6—7, Seine Richtung ist allmählich zwischen 10%*h%h und 13b von WNW 
auf WSW gegangen. — 145: Mit Cb, cap. setzen Schnee- und Graupelschauer 
ein, die meist von leichter Stärke sind, — 175: WSW 5-—7, Ty,, 5.0°%, f 58%, 
Töp 14.0°. — 20h: Der Wind ist sehr starken Schwankungen unterworfen. In
	        
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