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Full text: Jahresbericht 1926

Jahresbericht der Deutschen Seewarte für 1926. 
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Außerdem kommen Sturmwarnungen und Hafentelegramme zum Aushang in 
Königsberg: Hauptagentur der Deutschen Seewarte; Stettin: 1. Hafenschiffahrts 
amt, 2. am Nordeingang zum Regierungsgebäude, 3. am Eingang zum Freihafen; 
Wiek a. d. Riyk, Laboe, Hamburg: Entenwärder Hafenpolizeiwache 5; Bremen: 
1. an der Börse, 2. an der Hauptagentur der Deutschen Seewarte, 3. und 4. am 
Hafenhaus des Freihafens I und II; Cuxhaven: Fischereihafen; Nordenham; 
Rechtenfleth; Emden; Leer; Schaakswitte; Insel Rüden (Pommern); Gr. Kuhren. 
e. Das Personal der Windsemaphorstationen. 
Semaphor Rülau: Lotsenkommandeur Wels, Hafenbauaufseher Wittke; Hohe- 
weg: Tonnen- und Bakenamt Bremen; Cuxhaven: Obersignalmeister Becker. 
III. Allgemeines. 
Registratur. 
Die Briefbücher weisen 12 346 Nummern auf. 
B. Sonderberichte. 
IV. Bericht über die Tätigkeit der Abteilung I. 
Maritime Meteorologie, Hydrographie, Küstenkunde und Nachrichtendienst. 
a) Meteorologische Tagebücher. Im Jahre 1926 liefen ein: 
Von Dampfern 508 meteorologische Tagebücher mit 1219 Monaten und 
16.5 Tagen Beobachtungszeit = 221 519 Beobachtungssätzen gegenüber 487 Tage 
büchern mit 1011 Monaten und 20.5 Tagen Beobachtungszeit = 182 109 Beob 
achtungssätzen im Vorjahre. 
Von Seglern 33 meteorologische Tagebücher mit 110 Monaten und 25 Tagen 
Beobachtungszeit = 19 950 Beobachtungssätzen gegenüber 28 Tagebüchern mit 
91 Monaten und 26.5 Tagen Beobachtungszeit = 16 239 Beobachtungssätzen im 
Vorjahre. 
Vier kleine Wetterbücher mit 4 Monaten 29.5 Tagen Beobachtungszeit = 
897 Beobachtungssätzen. 
b) Aus den meteorologischen Tagebüchern. Im Jahre 1926 ist be 
gonnen, die bei Durchsicht der Tagebücher bemerkenswerten Eintragungen 
monatlich in den Ann. d. Hydr. usw. zu veröffentlichen. An viele solcher Tage 
bucheintragungen konnten Bemerkungen geknüpft werden, die je nach dem Gegen 
stand erklärend, ratend oder warnend gehalten sind. Da diese Veröffentlichungen 
den fahrenden Mitarbeitern zeigen, welchen Wert ihre Tagebucheintragungen 
besitzen, werden zur Werbung weiterer guter Mitarbeiter eine Anzahl Sonder 
abdrucke der monatlichen Veröffentlichungen regelmäßig auf anwesende Schiffe 
durch den Hafendienst oder die Agenturen verteilt. 
c) Mitarbeiter. Die Mitarbeit fahrender Kapitäne und Offiziere für die 
Zwecke der Seewarte hat in erfreulicher Weise zugenommen. Besonders zu be 
merken ist, daß die Mitarbeit sich nicht auf Kapitäne beschränkt, sondern daß 
auch eine Reihe jüngerer Plerren sehr gute Beiträge geliefert hat. Die zeit 
weilige Kommandierung von einzelnen geeigneten Schiffsoffizieren zur Seewarte 
seitens der Reedereien erweist sich als eine wichtige und notwendige Maßnahme, 
weil durch das Kennenlernen der Arbeitsmethoden auf der Seewarte diese Herren 
Anregungen unter ihren Kameraden verbreiten über das, was an Beobachtungen 
für die Seewarte erforderlich ist, damit diese ihre Aufgabe, dem Seeverkehr zu 
dienen, weiter ausgestalten kann.
	        
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