Jahresbericht der Deutschen Seewarte für 1925.
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das Meteorologische Seminar geleitet. —- Aerologische Forschungsfahrt nach
Westindien Dampfer „Galicia“, 13. XII. 1924 bis 25. II. 1925. — Teilnahme an
den wissenschaftlichen Arbeiten während des 3. Küstensegelflugwettbewerbes
in Rossitten (Kurische Nehrung) 28. April bis 17. Mai.
P. Petersen: Eisnachrichtendienst. Nautischer Verein Lübeck, Febr. 1925.
F. Ahlgrimm: 2 Rundfunkvorträge über Wetter und Wettervoraussicht.
H. Seilkopf: Meteorologische Studienfahrten über den Atlantik und die mete
orologische Beratung transatlantischen Luftverkehrs. Vortrag in der Wissen
schaftlichen Gesellschaft für Luftfahrt in Berlin am 17. April. — Bericht über
die Ergebnisse der Höhenwindmessungen der Ozeanüberquerung auf der West
indienfahrt Sommer 1925 (zusammen mit Prof. Dr. Georgii) im Geophysikali
schen Kolloquium am 6. Nov. — Über die Beziehungen zwischen Druck,
Reibung und Wind in der Athmosphäre (nach Sandström). Im Meteorologi
schen Seminar am 5. Jan. — Claytons Untersuchungen über die Beziehungen
zwischen Sonnentätigkeit und Temperatur- und Luftdruckschwankungen. Im
Meteorologischen Seminar am 16. Febr. — Meteorologischer Unterricht der
Flugschüler des Flugplatzes Hannover-Vahrenwalder Heide im Januar bis April.
— Zusammen mit Prof. Dr. Georgii: Meteorologischer Unterricht der Flugzeug
führer der Scadta in Barranquilla im Juni und Juli. — Meteorologischer Unter
richt der Beamten der Luftpolizei in Stettin im Dezember. — 25. Nov., Über
eine meteorologisch-flugwissenschaftliche Forschungsfahrt nach Westindien.
Lichtbildervortrag im Naturwissenschaftlichen Verein Hamburg.
G. Klein: Sechs Vorträge auf Kreislehrerkonferenzen über Wetterkunde.
F. Mierdel; Berücksichtigung der meteorologischen Elemente beim artilleristi
schen Schießen. Vortrag vor dem Offizier-Ausbildungskursus.
G. Michaelis: Die Gezeitenströmungen der nordwesteuropäischen Meere. Geo
physikalisches Kolloquium. 26. Juni 1925.
G. Burghardt: 5.—11. April; Vortragsreise in die Städte des Ostharzes. Themen:
„Wetterdienst und moderne Wettervorhersage“; „Die Beratung der Überfüh
rungsfahrt des L. Z. 126, ein praktisches Beispiel des Wetterdienstes“. Ge
sprochen wurde vor Landwirtschaftlichen Vereinen und Schulgemeinden. —
22. April: Vortrag in Lüneburg im Gartenbauverein: „Der Wetterdienst und
seine praktische Bedeutung für den Kleinbauer und Gärtner.“ — 15. Mai:
Vortrag im Touristenverein Hamburg: „Wie lese ich eine Wetterkarte und
wozu gebrauche ich sie als Wanderer?“ — 19.—24. Oktober; Vortragsreise
nach Eisleben, Göthen und Halle. Thema: „Wetterdienst und Landwirtschaft.“
Gesprochen in Landwirtschaftlichen Schulen und vor Landwirtschaftlichen
Vereinen. — 10.—18. Dezember; Vorträge in Quedlinburg, Halberstadt, Goslar
und Delitzsch. Thema: „Das Problem der modernen Wettervorhersage und die
Bedeutung derselben für die Landwirtschaft.“