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Chemie
Als Beispiele aus den Klassen der Phenylharnstoff- und Phenoxyessigsäure-Herbiziden sind
in Abbildung 4-59 die Konzentrationsverläufe von Diuron und Mecoprop dargestellt. Für Diu-
ron ist bei Stade im Zeitraum von 2001 bis 2007 ein hoch variabler Bereich von 20 bis 60 ng/L
zu beobachten, der danach auf unter 10 ng/L sinkt (Reduktion 75 %). Ein ähnlicher Verlauf ist
in der inneren Deutschen Bucht auf der Station EIDER sichtbar; hier nehmen die Werte von
4-12 ng/L auf 2-3 ng/L ab (Reduktion 70 %). Dagegen ist auf Station ENTE3 in der äußeren
Deutschen Bucht kein Trend feststellbar; die Konzentrationen schwanken auf niedrigem Ni
veau im Bereich von 0,1 bis 0,4 ng/L.
Mecoprop zeigt wiederum einen anderen zeitlichen Trend. Sowohl in der Elbe bei Stade als
auch auf der Station EIDER sind bereits im Zeitraum von 2001 bis 2004 deutliche Konzentra
tionsabnahmen von ca 80 % zu beobachten (von 20 ng/L auf 4 ng/L bzw. von 5,5 ng/L auf
0,8 g/L). Auf der Station ENTE3 ist wiederum ein deutlich geringeres Konzentrationsniveau
(0,02 bis 0,06 ng/L) und kein Trend festzustellen.