‚„Aß
Annalen der Hydrographie und Maritimen Meteorologie, Mai/Juni 1918.
Tafel 5.
Tabulae declinationum.
Latitudo septentrionalis.
5
G
29
30
n
a wi z als mir mir ww] mu mu | mw |
g m | g m | g m | K u, Kg m | m | g m | K m | g m
1 30,30 30
1: 30 [30 30 |
31 2930 29
23 30 28
29 30 | 28
29 29'928
30:27 30 26 30 25 30 24 30.23 30
30127 30 | 26 30 [25 Ol 30123 29
29:27 29126 29'25 209{24 29|23 281
|28 13/27 15126 16 [25 18.21 19/2 21
283 0127 2. 26 3'25 521 623 8
. «1 „Xi »
122 22/21 24120 25
99 9121 11120 19
1.
GG.
30
29
2
4
7
Es folgt dann eine Tafel für die entsprechenden Südbreiten und weitere
zehn für die übrigen Paare von Zeichen. Der Deklination der Sonne entsprechen
selbstverständlich nur die Ziffern der letzten Spalte für die Breite 0. Die Tafeln
geben also insgesamt wie alle früheren nur die erforderlichen 90 Werte der Dekli-
nation im Auf- und Abstieg der Ekliptikäste. Sie bieten gegenüber der üblichen
Tabula declinationis solis keinerlei Vorteile, aber ebensowenig Nachteile für die
Benutzung, so daß sie jedenfalls nicht als Hindernis für Einführung in die Praxis
der Piloten angesehen werden konnten, die sich eine isolierte Tabelle in wenigen
Minuten aus ihr hätten herausschreiben können.
17. Die Tabulae solis und Tabulae aequationis solis. Die für die Jahre 1473
bis 1476 geltenden Tafeln der Sonnenlänge bei Zacuto haben gleichfalls ihre genauen
Vorbilder in den vergangenen Jahrhunderten. Verfolgen wir sie nicht weiter als
bis in das 13., so kann wieder der Tractatus quadrantis des Robert Angles
herangezogen werden. Leider gibt Tannery auch in diesem Falle nur die Titel
de vier Tabellen, welche im übrigen mit dem März beginnen und mit dem Februar
endigen. -
Tabula prima in anno bisextili ad inveniendum locum ejus in orbe decliwi
fixo scilicet nono. i
Tabula solis secunda ad annum primum nost bisextum.
Tabula solis tertia ad annum secundum post bisextum.
Tabula solis quarta ad annum tertium gyost bisextum.
Nach Tannery (a. a. 0. S. 30) enthält eines der Manuskripte des Tractatus
quadrantis eine für die Jahre 1292, 1293, 1294, 1295 berechnete Längentafel. Das
Äquinoktium fiel auf den 13. März.
Es ist schon darauf hingewiesen (s. oben, S. 158), daß die Tafeln, welche
Rico y Sinobas im Anhang zu dem Originaltext der Alfonsinischen Tafeln
(Bd. IV) zum Abdruck brachte, sehr wahrscheinlich nicht die zugehörigen Original-
bafeln sind, wie vor allem A. Wegener nachgewiesen hat. Wenn jedoch Geleich
meint (a. a. O. S. 90), daß die vier mit „Primeira, segunda usw. tabla de Sol‘ über-
schriebenen Tafeln der Sonnenlänge aus späterer Zeit stammen müßten, so hat
er übersehen, daß in ihnen das Frühlingsäquinoktium noch auf den 24. März fällt.
Dieser Umstand weist die Tafel in weit hinter Alfons zurückliegende Zeiten. Doch
dies nur nebenbei. .
Im Almanach perpetuum des Zacuto wird als Aüsgangspunkt oder radix
für die vierjährige Tafel der Sonnenlänge das Jalir 1473 bezeichnet; die letztere
gilt also zunächst nur für die Jahre 1473, 1474, 1475, 1476. Ravenstein verweilte
in seiner Behaimbiographie, in der er den Nachweis zu führen suchte, daß die Tafeln
des Zacuto den portugiesischen Nautikern alles geboten hätten, was für sie erforderlich
gewesen sei, um die Deklination am Mittag jedes beliebigen Tages zu finden, nur
bei der Ausnutzung der beiden Tabula solis und Tabula declinationis ab equinoctiali.
Als Beispiel wählt er den 10. April 1473, also auch einen Tag innerhalb des