Für die diffusiven Schichten 2 (Luft) und 3 (Wasser) gilt somit nach Gleichung (2.2):
F L =^<C L -C LV ) = k L -(C L -C LV )
Z L
(2.3)
F
w
W ' (C WL C w ) — k w ■ (C WL C w )
(2.4)
Die Dicken der viskosen Schichten zl und zw sind umgekehrt proportional zur
Windgeschwindigkeit und Turbulenz. k L und k w sind die Transfergeschwindigkeiten
durch die Luftschicht (2) bzw. durch den Wasserfilm (3). Beide haben die Einheit
[Länge/Zeit]. Im Zwei-Schichten-Modell hängt die Transfergeschwindigkeit nur von
der molekularen Diffusion und von der Dicke der Grenzschicht ab. Der Austausch
zwischen der Konzentration Clw 15 16 und Cwl 6 wird durch das Henry-Dalton-Gesetz
beschrieben. Der Henry-Koeffizient K H :
K H
J_ _ C L w
ß c WL
(2.5)
verknüpft diese beiden Konzentrationen miteinander und ist umgekehrt proportional zur
Löslichkeit ß. Im Zwei-Schichten-Modell gilt, dass im stationären Zustand der
molekulare Gasfluss durch die Luftschicht (2) gleich dem Fluss durch die
Wasserschicht (3) ist. Mit Hilfe von Gl. (2.5) ergibt sich dann folgende Beziehung:
F - Fi - F
w
C
k L ■( C L — C LW ) — k w ■( —— C w )
K H
(2.6)
Aus Gleichung (2.6) lässt sich die Konzentration Clw bestimmen:
15 C Lw ist die atmosphärenseitige Konzentration direkt an der Grenzfläche Atmosphäre - Wasser
16 C W l ist die wasserseitige Konzentration direkt an der Grenzfläche Atmosphäre-Wasser