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Full text: Tsunami - Untersuchungen für die deutsche Nordseeküste

Die Küste, 72 (2007), 65-103 
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Abb. 7: Wasserstandsverlauf bei Shetland (Eingangssignal: 3 positive Einzelsignale, Periode 1800 s, 
Wellenhöhe 3 m, aus Norden N, Süden S und Westen W, Nordostatlantikmodell 10 km) 
zeigt aber noch deutlich die Form des Eingangssignals (3 positive Einzelwellen, T 1800 s), 
während das Signal aus Westen in Wiek (Abb. 6) über mehr als 4 Stunden Wasserstände bis 
2 m erreicht. 
5. Modellsimulationen mit Nordseemodellen des BSH 
Im Wasserstandsvorhersagedienst des BSH wird sowohl ein baroklines, dreidimensio 
nales Zirkulationsmodell (Dick et ah, 2001) als auch ein barotropes, zweidimensionales 
Windstaumodell („Nordsee 10 km“, Müller-Navarra et ah, 2003) genutzt. Die meisten der 
hier vorgestellten Modellsimulationen basieren auf einer eigens für diese Untersuchung er 
stellten barotropen zweidimensionalen Modellversion „Nordsee 2 km“. Sie hat nicht nur 
einen kleineren horizontalen Gitterabstand von 1,8 km als das operationeile Windstaumo 
dell, sondern verwendet auch eine für die feinere Auflösung neu erstellte Tiefenverteilung 
(Abb. 8). Beide Modelle lösen hydrostatische nichtlineare Gleichungen bei variabler Topo 
graphie und Bodenreibung.
	        
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