accessibility__skip_menu__jump_to_main

Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 6 (1878)

317 
„Nanova“ scheiterte und die „Clyde“ wurde, nachdem sie dio Masten gekappt 
hatte, in den Na Soso-Fluss hineingeschwemmt. In den Monaten November 
bis April, in welchen schlechtes Wetter zu erwarten steht, ist deshalb grosse 
Vorsicht nothwendig. Muss ein Schiff während dieser Zeit in der Nandi-Bucht 
ankern, so muss es, wegen der Stürme, einen sicheren Ankerplatz südöstlich der 
Insel Jakuilau aufsuchen. 
Trinkwasser kann man mit den Booten aus dem, im nordöstlichen Theil 
der Bucht mündenden Vunda-Fluss ohne Schwierigkeit bekommen. Dieser Fluss 
ist der einzig hierfür günstige, und schon 1% Sm vor seiner Mündung ist das 
Wasser frisch und gut. 
2. Die Suva- oder Thuvu- (Thüb-) Bucht. Von Suva (auf der Süd- 
seite von Viti Levw) bis zum Flusse Navua erstreckt sich die Küste im Allge- 
meinen südwestlich und eine Reihe von Riffen zieht sich parallel derselben. 
Die Riffe bilden vier vorspringende Ecken, von denen zwei 3 Sm von dem 
nächsten Küstenpunkte entfernt sind. 
Die Navua-Rhede. Dieser Ankerplatz wird durch die Senkstoffe des 
Navua-Flusses gebildet. Bei westlichen Winden findet man westlich der Fluss- 
mündung, in Lee des Riffes Rovondrau, auf 7,3m Wasser, Schlammgrund, ge- 
nügenden Schutz, 
Die Rovondrau-Bucht liegt 2 Sm westlich des Navua-Flusses; in ihr ist 
auf mässiger Wassertiefe ein gegen die herrschenden SE-Winde durch die Rifle 
Rovondrau geschützter Ankerplatz. 
Die Untiefe Coral Cay liegt 0,3m über Hochwasser, !/s Sm in NO von dem 
Ende der Riffe Rovondraw und ist bei klarer Luft gut erkennbar. 
Die Mbengha-Passage führt zwischen der Insel Mbengha (oder Bega) und 
der Südküste von Vıti Levu hindurch, ist 10 Sm lang und wird an der Südseite 
durch die Pratt-Riffe, die Klippen Pearl, Caesar und Nisithe und an der Nord- 
seite durch die Naztata-Untiefen und die Riffe Rovondrau, Combe, Lake, Sharl 
und Lerua begrenzt. Zwischen den Shark-Riffen und der Klippe Caesar ist das 
Fahrwasser nur wenig über 1 Sm breit: die Wassertiefe beträgt in der Mitte 
des Fahrwassers 274m. 
Beim Passiren dieses Fahrwassers von Ost nach West bilden die Inseln 
Storm, Mbengha, Yanutha und Bird an B. B. und das Rovondrau-Riff, der Berg 
Shark’s Fin und eine Sandstelle auf dem Riffe Shark an St. B. gute Landmarken. 
Bei Benutzung des Fahrwassers muss man innerhalb 1 Sm das Rovondrau-Riff 
passiren und dann WSW*/4W steuern; dabei muss man sich gut nach dem Shark- 
Riff zu halten, um von den Caesar-Klippen, auf denen keine Brandung steht, 
frei zu bleiben. Die Caesar-Klippen hat man passirt, sobald die Sandstelle 
auf dem Shark-Riff in Linie mit dem Berge Shark’s Fin ist und dann muss man 
südlicher steuern, um von dem Riffe bei Lerua frei zu bleiben. 
Die Pratt-Riffe bestehen aus einer Gruppe Korallenfelsen und liegen 
auf halbem Wege zwischen der Nordküste von Mbengha und dem Rovondrau- 
Riffe. Auf der Mitte des grössten Korallenfelsens ist eine Sandstelle, welche 
bei Niedrigwasser im Meeresspiegel liegt. 
Die Klippe Pearl liegt 2 Sm in WSW von der obenerwähnten Sand- 
stelle, besteht aus Korallen und ist bei Niedrigwasser 5.5m unter der Meeres- 
Aäche. 
Die Caesar-Klippen sind 2 kleine, 1,8m über Niedrigwasser befindliche 
Korallenspitzen und liegen 2'2 Sm in NO'LN von der Insel Bird. Es steht 
selten, beinahe nie, Brandung auf diesen Klippen. 
Die Nisithi-Klippen. Zwischen den Caesar-Klippen und dem Riffe Thakau 
Nisitht ist der Grund sehr unrein und voller Klippen, welche 1,8 bis 3,7m bei 
Niedrigwasser unter der Meeresfläche liegen. 
Das Riff Thakau-Nisithi, Von den Eingeborenen wird das Riff, auf welchem 
die Insel Bird (von Wilkes so gonannt) liegt, 7hakau Nisithi benannt; auf 
demselben ist eine kleine Sandstolle, auf der sich ein Gebüsch befindet. Die 
ganze Höhe über Hochwasser beträgt 1,2m. 
Die Insel Yanutha (auf der Br. A. K. No. 2691 [Tit. XII, No. A401 und 
bei Findlay a. a. O. pag. 664 ist die Insel Namuka benannt) liegt 8 Sm in 
WzS von dem Borge Mbengha und ist, bei einer Breite von % Sm, 1 Sm 
Jang. Auf dieser Insel sind 3 Berge. von denen der höchste 137m hoch ist. 
Ann. d. Hrydr.. 1878. Heft YIT (Inli
	        
Waiting...

Note to user

Dear user,

In response to current developments in the web technology used by the Goobi viewer, the software no longer supports your browser.

Please use one of the following browsers to display this page correctly.

Thank you.