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Zeyla.!) Das Fahrwasser zwischen den beiden unter Wasser befindlichen
Riffen Shab Filfil, welches ONO, 8 Sm von der Stadt Zeyla liegt, soll sich durch
eine grössere Ausdehnung der Riffe geschlossen haben.
Im Hafen von Zeyla wird eine Mole und ein Zollgebäude erbaut.
Tejüreh.*) Der beste Ankerplatz bei dieser Stadt ist auf 26m Wasser,
ungefähr !/s Sm ausserhalb des Riffes, welches den Hafen bildet, wenn die Mitte
der Stadt NNW peilt.
Aden.?) In Folge der zunehmenden Anzahl von Dampfern, welche diesen
Hafen besuchen, wird den Kriegsschiffen, welche in den Binnenhafen gehen
wollen, angerathen, einen Lootsen daselbst zu nehmen.
Khör Jarämeh, an dem Ostende von Arabien bei Ras al Hed.*) Nach
einem Bericht des Navigating - Lieutenant G. S. Keigwin von I. Br. M. 8.
„Arab“, 1877, soll das flache Wasser, welches die Westseite der Einfahrt
nach Khoör Jardmeh umgiebt, sich weiter ausdehnen; 2 Kblg innerhalb der
westlichen Einfahrtsspitze, im Mittefahrwasser, liegt 1,8m unter der Meeresfläche
eine Sandstelle. Um diese Untiefe beim Ein- oder Aussegeln zu vermeiden,
muss man sich dicht an dem östlichen Ufer in 8m Wasser halten,
Die Missweisung beträgt 0° 30‘ West für das Jahr 1878.
„. 17. Strömungen bei Port Elizabeth. Algoa-Bai. Südküste von
Afrika. In dem offieciellen Berichte von Sir John Coode über den Hafen
Elizabeth in der Algoa-Bai, vom August 1877 (s. pag. 172), wird über die da-
selbst herrschenden Strömungsverhältnisse berichtet, dass in dem Theile der
Algoa-Bai, welcher dem Hafon Elizabeth in einem Abstande von 1 Sm von
der Küste gerade gegenüberliegt, in der Regel die Strömungen sehr schwach
zind und sowohl in Richtung, als in Stärke, von den Winden abhängen. Das
Vorherrschen und die Stärke der SE-Winde erzeugen in der diesen Winden
ausgesetzten Bucht meist nördlich setzende Strömungen; es sind aber auch häufig
südlich und südöstlich setzende Strömungen vorgefunden worden, welche durch
NW-Winde hervorgebracht sind,
8. Zusätze zu der Segelanweisung für die Mündung des Murray-
Flusses. Südküste von Australien. Indischer Ocean. Nach einer Anzeige des
„Marine Board“ zu Adelaide sind in der „Hydrographic Notice“ No. 27, London
1877, nachstehende Zusätze zu der Segelanweisung für die Mündung des Murray-
Flusses®) mitgetheilt worden.
Nation-Bank. Diese Bank, an der Ostseite der Flussmündung, erstreckt
sich gegenwärtig 1'/2 Kblg in westlicher Richtung von der Untiefe Barker Knoll,
Eine rothe Tonne ist auf 1,8m Wasser, zur Kennzeichnung der Sandspitze, welche
sich von dem SO-Ende der Insel Hindmarsh erstreckt, ausgelegt worden.
Gezeiten, Auf der Barre vor der Flussmündung treten von September
bis März in der Nacht oder dos Morgens, und von März bis September am
Tage oder des Nachmittags hohe Gezeiten auf, so dass die Zeit des Hoch-
wassers nur um 2 Stunden von der Hafenzeit (0* 50‘) abweicht, varlirend von
11%, wenn das Mondsalter 10 oder 26 Tage beträgt, bis 3%, wenn das Monds-
alter 20 oder 7 Tage beträgt.
Semaphorstation, Auf der Insel Mundoo im Murray -Flusse ist cin
Flaggenmast errichtet, an welchem sowohl Gezeiten- als andere Signale ge-
macht werden.®) Zum Passiren der Barre werden nachstehende Signale‘ mit
vinem am Flaggenmast befestigten Semaphorarm gemacht:
Ist der Semaphorarm nach Ost gerichtet, so soll das die Barre passirende
Schiff das Ruder Backbord legen, oder in der bezeichneten Richtung steuern.
Wenn der Arm auf- und niederhängt, soll das Schiff die Richtung ein-
halten, welche es in dem Augenblick inne hat.
Ist der Arm nach West gerichtet, so soll das Ruder Steuerbord gelegt
werden, oder in der bezeichneten Richtung steuern.
Wa. a. O. pag. 63.
a. a. O. pag. 79,
a. a. O. pag. 82.
8. a. O. pag. 151 und „Persian Gulf Pilot“, 1864, pag. 38.
S. „Australia Directory“, Vol. X, 1876, pag. 215—218, und „Ann. d,. Hydr. ete.“, 1877
Jagı.
28,4.
Se
Ss, „Nachr. f, Seef.“ 1877, No. 912.