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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 6 (1878)

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Meteorologische Beobachtungen an Bord S. M. S. „Elisabeth“ an der Ost- und 
Südostküste von Nipon. Mai bis. December 1877. 
Monat 
Tage 
Luftdruck auf 0° red. 
Mittel | Max. | Min. 
mm | mm | mm 
Temperatur 
Mintel | Max, | Min, 
C>° Co C° ı mm 
Dunst- 
druck 
ld Kezer— 8 
352 in 24 
5 3 |Summa| Max. 
O mm mm 
"-=Cunstung 
in 24h 
Samma, Max. 
mm | mm 
Mai 
Juni 
Juli . 
August 
1—8' 
*— 
„—3i 
761,7 
758,4 
759,6 
757,7 
761,9 
761,7 
762,7 
764.6 
772,2 
765,2 
765,3 
765,1 
750,4 
743,2 
746,4 
749,6 
752,4 
743,9 
752,6 
747.9 
7,6 
2,4 
26,8 
24,8 
27,1 
30,6 
11,2 
17,0 
23,4 
93,7 
12,5 
17,7 
22:3 
21,5 
16,8 | 18,0 
9,8 | 11:6 
6,7| 8,01 
20] 7.1 
85 80,5 
88 805,4 
85 422,6 
87 * 17,5 
37 318,9 
73 | 118,7 
78 | 465 
20 | 1574 
975 
97,0, 
115,8. 
64° 
63,9 
56,6 
21,3 
72.7 
33 3,5 
56 | 39 
73 | 41 
45 | 89 
60 3,9 
55 | 34 
35 | 37 
26 3.1 
767,6 
769,6 
770,0 
77Bi 
26,4 
92,9 
18,7 
1» 
r 
30,8 
Septbr. 
Oktbr. 
Novbr, 
Decbr. 
20, 
25,5 
19,E 
198 
N |NE|EI SEI SI SW|wI/Nw seine 
Anzahl und Dauer der Winde aus 
Anzahl der Tage mit 
; [regen | A | Sturm | heiter 
Mai 
Stunden 
Juni 
Stunden | 
Juli 
Stunden | 
August 
Stunden 
Septbr. 
Stunden 
Oktbr. 
Stunden 
Novbr, 
Stunden 
Decbr. 
Stunden 
39 
120 
12 
3 
4 
14 
13 
70 
'9 
188 
£7 
U8 
65 
29 
» 
| 
244 
16 
104 
4 
18 
19 
Ds 
® 
rn 
ya 
158 
60 
292 
Ta 
dr 
4 
2% 
ne 
10 
42 
20 
62 
18 
76 
12 
186 
744 
180 
720 
186 
144 
120 
480 
180 
720 
186 
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3 
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6 
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34 
14 
.n 
Kapt. z. See von Wickede macht bei Gelegenheit der von ihm mitge- 
theilten meteorologischen Beobachtungen u. a. folgende Bemerkungen über die 
allgemeinen klimatischen Verhältnisse der Süd- und Südostküste Nıpon’s, welche 
zugleich für die Navigirung an diesen Küsten einige praktische Winke enthalten. 
„Die Halbinsel Gokinai und der Kü-Kanal bilden eine ausgesprochene 
Wetterscheide zwischen der Ost- und Westseite der Südküste Nıpon’s. Es ist 
eine nicht ungewöhnliche Erscheinung, dass östlich vom Kap Siwo-Misakt sehr 
schönes Wetter ist, während auf der Westseite Regenwetter und steife SW- bis 
Südwinde, welche das Doubliren des Kap Siwo-Misaki sehr erschweren, und 
umgekehrt trifft man häufig in dem japanischen Binnenmeere und westlich vom 
Kiü-Kanal ganz gutes Wetter, während steife NW- bis NE-Winde die Reise 
nach Osten aufhalten. . 
Die unausgesetzte Beobachtung des Barometers und eine rationelle Be- 
rücksichtigung der jeweiligen Dünung sind fast untrügliche Leiter bei der Navi- 
girung der Gewässer Japan’s überhaupt; dies gilt besonders für die südlichen 
Theile der japanischen Küsten.') Die südlichen und nördlichen Winde, erstere 
namentlich im Sommer, aber auch zuweilen in den Wintermonaten, letztero 
meistens in der wWinterlichen Jahreszeit, können an der Südküste sich sehr 
schnell bis zur Stärke 7—8 erheben, sind dann aber selten von langer Dauer; 
in der Regel flauen sie nach 6—8 Stunden ab. 
Die Winde in Yokohama sind zu jeder Zeit sehr unregelmässig, häufig — 
namentlich die Südwinde in den Nachmittagstunden — sehr heftig und plötz- 
lichem Wechsel unterworfen. Die NE- und Ostwinde bringen meistens Regen 
') Vgl. „The China Sea Directory“, Vol IV, pag, 12.
	        
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