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Full text: Annalen der Hydrographie und maritimen Meteorologie, 6 (1878)

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St. Lawrence-Thal. . 
New-England . . 
Mittl, atlant. Staaten . 
Südl. # 
Golfstaaten . . . 
Region der unteren Seen 
Region der oberen Seen 
Ohiothal u. Tennessee 
Oberes Mississippithal 
Unteres Missourithal . 
Oberes Missourithal , + 
Minnesota . . +. + 4. 
Pacifische Küste . . + 0,8 
3°0 
4 
8 
T 
De 
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5. Der allgemeine Ueberschuss 
in der Regenmenge (50—80°%) über 
die normale, mit Ausnahme des NW. 
(Oberes Missourithal, Minnesota und 
Californien nur !/2—?/3 der normalen 
Menge.) 
Deutsche Ostseeküste . 
» Nordseeküste 
Preussen u. Posen. 
Schlesien. . . .. 
Mark und Sachsen . 
Hessen ete. . . . . 
Rheinprovinz u, Elsass 
Baden. ..... 
Württemberg. . . . 
Niederlande . . . . 
Oesterreich a) nördl. 
“ b) mittl. 
» ce) südl. 
Schweiz ,‚ . .. 
Italien „2. 2. 
a 
K 
2,9°0 
4 
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J.+ 
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5. Die im Westen grösstentheils 
die normale übertreffende, im Osten 
dagegen weit hinter derselben zurück- 
bleibende Regenmenge. 
Zum Vergleich stellen wir die Hauptzüge im Witterungscharakter des 
November 1876 in derselben Weise zusammen: 
November 1876, 
A. Nordamerika. 
1. Die bedeutende Zahl, jedoch 
geringe Entwickelung der barometri- 
schen Minima, deren meist nordost- 
wärts gerichteten Bahnen auf dem 
ganzen Raume zwischen Dakota und 
Florida sich finden. 
B. Centraleuropa. 
Die geringe Zahl und anomale 
Bewegung: der barometrischen Minima, 
und das Vorherrschen barometrischer 
Maxima nördlich und östlich vom 
Gebiete. 
2. Eine Vertheilung des mittleren 
Luftdrucks, bei welcher der höchste 
Druck am unteren. Mississippi, der 
tiefste bei Nova Scotia sich befand. 
2. Eine Vertheilung des mittleren 
Luftdrucks, bei welcher derselbe von 
Holland nach den Richtungen von Nord- 
ost bis Südost allgemein, jedoch lang- 
3am, zunahm. 
83. Das Vorwiegen nordwestlicher 
Winde in den meisten Theilen der 
Union; an den unteren Seen und in 
Florida waren die häufigsten Winde 
meist zwischen West und Süd. 
3. Das dadurch bedingte Vor- 
herrschen südöstlicher Winde in ganz 
Mittel- und Nord-Deutschland, so wie 
in Dänemark, und südwestlicher Winde 
im südlichen Deutschland. 
4. Die Abwesenheit ausgedehnter 
und die geringe Zahl lokaler starker 
Stürme in Nordamerika, Schwere 
Stürme scheinen jedoch auf dem Nord- 
atlantischen Ocean geherrscht zu haben. 
4. Die veränderliche, jedoch 
ziemlich ruhige Witterung; ausgedehnte 
Stürme kamen in Centraleuropa fast 
nur am 6.—8., auf der Nordsee auch 
am 12. und 13. vor. 
5. Die in den südlichen atlanti- 
schen Staaten und noch mehr im Ge- 
biet zwischen oberem Mississippi und 
Felsengebirge zu niedrige, im ganzen 
Nordosten dagegen zu hohe Tempera- 
tur, Der Red River des Nordens fror 
5. Die im Osten des Gebiets er- 
heblich zu niedrige, im Westen nur 
wenig hinter der normalen zurück- 
bleibende Temperatur. Auf dem 
Curischen Haff wurde die Schifffahrt 
am 8., auf dem Stettiner am 23. ge-
	        
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