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Scylla und Charybdis.
Die ausgehende Strömung beginnt am Kap Peloro in den unteren
Schichten, steigt während der ersten Viertelstunde an die Oberfläche und dehnt
sich schnell über die volle
Gen aehurrzder Lizem Breite der Straße aus. In
TG rar m den beiden ersten Stunden
Ge 7 schreitet der nördlich ge-
richtete Strom in der Mitte
gegen Süden rasch vorwärts
und engt allmählich die
eingehende Strömung auf
schmale Streifen, die immer
schmaler werden und zuletzt
verschwinden, längs den
beiden Küsten ein.
Sobald in der vierten
Stunde die Wassermassen
des südlichen Trichters zur
Bewegung gen Norden ge-
langen, gewinnt der aus-
gehende Strom auf dem Fels-
rücken sehr bedeutende Ge-
schwindigkeit. Bei Scirocco
wendet sich die Haupt-
richtung des Stromes an der
calabrischen Küste alsdann
quer über die Meerenge nach
der sicilianischen und streift
rasch an derselben entlang,
besonders bei Faro heftige
Wirbel erregend. Hier ab-
gelenkt, kreuzt er die Meer-
enge zum zweiten Male vom
Kap Peloro nach Torre
Cavallo und läuft bei Scilla
in den Golf von Gioja aus.
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6. Wirbelbildungen
(Seylla und Charybais).
Aus dieser kurzen Be-
schreibung des Verlaufs der
Strömungen geht hervor,
dafs sich in den verschiede-
nen Stunden der Tide an
verschiedenen Stellen Wirbel
bilden müssen.
Ihre größte Stärke er-
reichen die Strömungen im
Allgemeinen zur Zeit der
Syzygien, und zwar der aus-
gehende Strom in höherem
Grade als der eingehende.
Bei niedrigem Mittelwasser
nimmt der ausgehende Strom
an Stärke zu, der eingehende
ab, bei hohem Mittelwasser
umgekehrt. Durch südliche
Winde wird der erstere,
durch nördliche Winde der
letztere beschleunigt.
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