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Volltext : 40: Nordseezustand 2004

3.5  Salzgehalt

Nordseezustand  2004

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Abb.  3-32:  Salzgehaltsprofile  Im  Herbst  2003  entlang  der  Trajektorie  eines  norwegischen  Treibkörpers ­
  (s.  Abb.  3-30,  S.  109).  Klimatologie  (1900  -  1998)  mit  95%-Bandnach  Gouretski  und
Koltermann  (2004).
Fig.  3-32:  Salinity  profiles  as  recorded  during  fall  2003  by  a  Norwegian  float  drifting  about  the
transition  zone  towards  the  North  Atlantic  (cf.  Fig.  3-30,  p.  109).  Climatology  (1900  -  1998)
and  95%-band  after  Gouretski  and  Koltermann  (2004).

3.5.3  Abfluss  Elbe
Der  Abfluss  der  Elbe  wird  vom  WSA  Lauenburg  weit  oberhalb  der  Flussmündung  am
Wehr  Neu-Darchau  gemessen.  Im  langjährigen  Jahresmittel  (1971  -2000)  fließen
dort  22  km 3 /a  oder  685  m 3 /s  Elbewasser  in  Richtung  Nordsee.  Auf  dem  Weg  von  Neu-Darchau
  bis  zur  Mündung  bei  Cuxhaven  erhöht  sich  die  Abflussrate  durch  kleinere  Nebenflüsse ­
  um  100  m 3 /s.  Die  Abweichungen  der  Elbeabflussraten  von  den  klimatologischen
  Mittelwerten  werden  als  repräsentativ  für  andere  in  die  Nordsee  entwässernde
kontinentale  Flusssysteme  angesehen.
Die  Gesamtabflussmenge  von  16  km 3 /a  im  Jahr  2004  erweist  sich  im  Vergleich  zum
langjährigen  Mittel  als  unterdurchschnittlich  (Abb.  3-33).  Anhand  des  in  Abb.  3-34  illustrierten ­
  Jahresgangs  der  Abflussraten  ist  ersichtlich,  dass  diese  praktisch  ausnahmslos ­
  unterhalb  der  Monatsklimatologie  lagen;  selbst  für  die  in  diesen  Monaten  gemessenen ­
  maximalen  Wassertransporte  trifft  dies  mehrheitlich  zu.  Die  durchgängig  geringe ­
  Wasserführung  der  Elbe  im  Jahr  2004,  die  bereits  im  April  2003  einsetzte,  wird  als
Konsequenz  des  extremen  Trockenjahrs  2003  interpretiert  (Loewe  et  al.  2005).  Die
im  Berichtsjahr  durchweg  normalen  Niederschlagsmengen  im  Elbeeinzugsgebiet
(Müller-Westermeier  und  Rieke  2005)  spiegeln  sich  nicht  in  den  Abflussraten,  sondern ­
  wurden  vermutlich  verstärkt  zur  Grundwasserneubildung  herangezogen.
            
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