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Full text: 9, 1886

und dieser entstammen die unter Rubrik (5) und (6) in Millimetern gegebenen Zahlen; während (2) und (3) 
den betreffenden Querstrich angeben, bei welchem die unter (4) gegebenen Messungsstriche die resp. äusseren 
oder inneren Punkte der Stangen halbirten. 
Ad pag. 10. Biegung des Fernrohres. 
Betreifs der angenommenen Biegung ist zu bemerken, dass ein ganz sicher bestimmter Werth für die 
in Frage kommenden Beobachtungen leider nicht erzielt werden konnte. Die benutzte Biegungs-Konstante 
von 0.4 ist entnommen aus den Publikationen der Grossh. Mecklenburgischen Landesvermessung. Durch 
einige an der Station ausgeführte reflektirte Beobachtungen, welche aber wegen zu geringer Grösse des 
benutzten Horizontes nur geringe Sicherheit besitzen, wurde diese Zahl aber soweit bestätigt, dass dieselbe 
mit einem für den gegenwärtigen Zweck in Betracht kommenden Fehler wohl nicht mehr behaftet sein kann, 
zumal auch der aus der Breitenbestimmung durch Vergleich der nördlichen und südlichen Zenitbdistanzen 
gefolgerte Werth der Biegung im Horizonte nahe 0.3" ergiebt. Auch ist das Instrument recht stark gebaut 
und nach einer Verwendung bei der erwähnten Landesvermessung nicht weiter im Gebrauch gewesen, so 
dass auch nicht wohl eine wesentliche Veränderung der Biegung hat stattfinden können. 
Ad pag. 15. Bedeutung der letzten Rubriken der tabellarischen Zusammenstellung. 
Die in den letzten Rubriken der Tabelle gegebenen Grössen stehen in folgenden Beziehungen zu ein 
ander: Die erste Spalte nach dem Hauptstriche enthält alle Daten mit Ausnahme von K", welche auf 
Grund der ausgeführten Beobachtungen zur Ableitung der Barometerhöhe Qi B ) der Ixl-Station dienten, und 
zwar ist 0.00003 der Werth des Gliedes i n der Barometerformel und t m das Mittel der beiden beob 
achteten Temperaturen. In Verbindung mit K" geben diese Daten den zweiten Logarithmus der folgenden 
Spalte, während der erste der dort stehenden Logarithmen ohne Hinzunahme des Temperaturgliedes erhalten 
wird. Dieser letztere Logarithmus dient nun weiter dazu, aus der absoluten Höhe (trigonometrische Höhe, H) 
die dieser entsprechende Temperatur-Korrektion zu finden, welche sodann in der Form log (1 + 0.003665 T) 
in der drittletzten Kolumne aufgeführt ist. Der aus diesem Logarithmus gefundene Werth von T wird somit 
also derjenige sein, der bei sonst gleichbleibenden ümständen die richtige Höhe liefern würde. Daher 
muss T die wirkliche Mitteltemperatur der zwischen Station und Mire gelegenen Luftschicht für den 
jeweiligen Zeitpunkt gewesen sein.
	        
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