Eine besonders sorgfältig ausgerüstete Einheit wurde für eine beabsichtigte
genaue Aufnahme der Donau nach Budapest geschickt; sie hat später die Küste von
Rumänien und Bulgarien im Schwarzen Meer von Konstanza bis Kap Kaliakra
aufgenommen und das dazugehörende Seegebiet ausgelotet. Im März und April 1918
hat diese Einheit noch die untere Donau von Braila bis zur Sulina-Mündung (etwa
170 km) ausgelotet und kartiert. Auch auf der Halbinsel Gallipoli und in Mesopota-
mien waren Marinevermessungsabteilungen tätig und haben dort kleinere Arbeiten
ausgeführt und kartiert.
Nach dem ersten Weltkrieg wurde die Anzahl der Vermessungsfahrzeuge erheb-
lich herabgesetzt. Im Jahre 1919 standen für die Neu- und Kontrollvermessungen nur
noch „Hyäne“ und „Triton“ zur Verfügung, von 1920 bis 1921 nur noch das Vermes-
sungsschiff „Triton“, von 1922 bis 1926 „Panther“ und ab 1927 das Vermessungsschiff
„Meteor“, mit dem vom 16. 4. 1925 bis 2. 6. 1927 die Deutsche Atlantische Expedition
ausgeführt worden war. Hierbei wurden zwischen Afrika und Südamerika Lotungs-
profile von 2° N bis 63° S gelaufen. Außer den genannten größeren Vermessungsschif-
fen wurden die verbliebenen Peilboote II und V eingesetzt.
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