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Full text: 39: Sturmfluten in der südlichen Ostsee (westlicher und mittlerer Teil)

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UTC um 25 cm/h änderte). Als die stürmischen Winde am frühen Nachmittag des 18. Januar 
leicht rückdrehten auf ablandige W-SW-Richtungen, fielen die Wasserstände, wobei in 
Sassnitz und Swinoujscie niedrigere Wasserstände als in Kotobrzeg gemessen wurden. 
Die volle Wrkung des südlich von Bornholm entlangziehenden Nordweststurms traf zuerst 
Kotobrzeg und Sassnitz, wo der Wasserspiegel um 15 UTC zu steigen begann, und am 18. 
Januar um 9 UTC dann Swinoujscie. Der Höchststand in diesem Bereich der Küste wurde 
am 19. Januar um 9 UTC in Swinoujscie (623 cm) und Sassnitz erreichte (624 cm) und nur 
eine Stunde danach in Kotobrzeg, wo der Wasserstand auf 640 cm stieg. 
Im westlichen Teil der Küste blieb der Wasserstand in Wsmar 17 Stunden lang oberhalb des 
Warnpegelstands (580 cm), in Warnemünde 16 Stunden und in Sassnitz 35 Stunden. Im 
mittleren Küstenabschnitt blieb der Wasserstand in Swinoujscie 31 Stunden lang über dem 
Warnpegelstand von 580 cm und in Kotobrzeg 24 Stunden lang (über 610 cm). 
Bezogen auf den Referenzwasserstands-Indikator (577 cm am 17. Januar) lag die Dauer 
dieser Sturmflut zwischen 18 Stunden in Warnemünde und 38 Stunden in Kotobrzeg. 
Abb. 6.4.2. Wasserstandsänderungen während der Sturmflut vom Januar 1983
	        
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