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Full text : Nordseezustand 2003 (BSH-Berichte, Nr. 38)

2  Atmosphärenphysik

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Nordseezustand  2003

naler  Rotationsformen  (für  Schweden).  Beide  Ergebnisse  zeigen  an,  dass  die  polare
Frontalzone  gewöhnlich  in  der  nördlichen  Nordsee  verläuft.

Abb.2-3:  Luftdruckverteilung  (hPa)  im  Meeresniveau  am  21.  Dez.  2003  (Orkantief  »Jan«)  mit
Gitternetz  (1  -  16)  für  Wetterlagenklassifizierung  (s.  Anhang  A,  5.  185).
Fig.  2-3:  Sea  levelpressure  (hPa)  for  Dec,  212003  (Hurricane  »Jan«)  and  grid  (1  -16)  for  weathertyping
  scheme  (cf.  Anhang  A,  5.  185).
Die  blauen  Ellipsenschalen  in  Abb.2-4  dienen  der  Klassifizierung  von  Sturmereignissen. ­
  Indexpaare  innerhalb  dieser  drei  Schalen  stehen  für  >Sturm<  (gale),  >starker
Sturm<  (severe  gale)  und  >sehr  starker  Sturm<  (VSG).  Der  Verteilung  der  blauen  Kreuze, ­
  welche  Tagesereignisse  jenseits  der  0.1  %  Kontur  kennzeichnen,  ist  zu  entnehmen, ­
  dass  die  häufigsten  und  stärksten  Sturmlagen  an  zyklonale  Rotationsformen
und  Winde  aus  der  westlichen  Hemisphäre  gebunden  sind.  Das  in  Abb.  2-3  dargestellte ­
  Orkantief  »Jan«  wurde  als  >sehr  starker  Sturm<  identifiziert.  Während  der  Wind-Index ­
  sich  aufgrund  der  zentralen  Lage  des  Tiefs  mit  10.6  hPa  (bzw.  6.6  m/s)  klein  ausnimmt, ­
  erreicht  der  Vorticity-Index  den  extremen  Wert  von  109.3  hPa,  was  einer
Wirbelstärke  von  298°  /  Tag  entspricht.
Die  eigentliche  Klassifizierung  der  täglichen  Wetterlagen  ergibt  sich  aus  einfachen
Relationen  zwischen  Wind-  und  Vorticity-Index  (vgl.  AnhangA.3,5.188),  welche  durch
            
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