4.3 Metalle
Nordseezustand 2003
169
Dies ist bemerkenswert, da es sich hier im Gegensatz zum Schlickfallgebiet südöst
lich Helgoland um ein Sediment mit geringem Feinkornanteil handelt.
2003
Samples
Mean
Std. Dev.
Cd
4
0.66
0.18
Cu
4
26
4
Pb
4
95
31
Hg
4
0.51
0.05
Zn
4
237
61
Tab. 4-12: Mittelwert und Standardabweichung im Jahr 2003 der Elementgehalte (mg/kg) in
der Feinkornfraktion von Oberflächensedimentproben aus der inneren Deutschen Bucht
(Schlickfallgebiet südöstlich Helgoland).
Table 4-12: Mean and Standard deviation in 2003 of element content (mg/kg) in the fine grain
fraction of surface sediment samples from the inner German Bight (mud area SE of Helgo
land).
Abb. 4-42: Zeitreihe der Quecksilbergehalte in der Feinkorn fraktion der Oberflächensedimente
vor der Nordfriesischen Küste.
Fig. 4-42: Time series ofmercury content in the fine grain fraction ofsurface Sediments offthe
North Frisian Islands (cf. inset).
Ganz anders stellen sich die Verhältnisse ca. 60 km westlich des Schlickfallgebietes,
d. h. nördlich von Norderney, dar. Hier wurde eine seit 1983 stetig abnehmende
Quecksilberbelastung festgestellt (Abb. 4-43). Auch im Zeitraum zwischen 1999 und
2002 wurden hier keine Anomalien beobachtet. Schon das insgesamt vergleichswei
se niedrige Konzentrationsniveau der im Sediment vor Norderney bestimmten Queck
silbergehalte weist darauf hin, dass die erhöhten Werte im Elbeästuar und an der
schleswig-holsteinischen Küste auf langfristige Emissionen aus der Elbe zurückzufüh
ren sind. Die Quecksilbergehalte vor den ostfriesischen Inseln lagen durchgehend um