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Full text: 36: Modellierung von Schwebstofftransporten in Nordsee und Ostsee

Modellierung von Schwebstofftransporten in Nordsee und Ostsee 
21 
ö‘ 
5' 
1Ö* 
55' 
Ö.Ö 0.1 1.0 2.0 3.0 4.0 5.0 6.0 7.0 Ö.0 9.0 10.0 12.0 14.0 16.0 1Ö.0 20.0 25.0 30.0 40.0 50.0 70.0 100.0 
mg/l 
Abbildung 5: berechnete Oberflächen-SPM-Verteilung in mg/l, 31.01.2000, 12 Uhr. 
Am 03.02.2000 führte ein weiterer Sturm zu einem erneuten Aufwirbeln von Schwebstoffen. 
Zudem wird suspendiertes Material mit den Strömungen verlagert. Die Schwebstoff-Fahne 
bei Helgoland erstreckt sich beispielsweise am 03.02.2000 in nordwestliche Richtung bis in 
die äußere Deutsche Bucht. Westlich von Jütland werden Schwebstoffe in den südlichen 
Bereich des Skagerrak transportiert (siehe Abbildung 6). 
Ähnliche Strukturen sind auch auf einer Aufnahme des MOS Satelliten (Modular Opto 
electronic Scanner) vom 03.02.2000 zu erkennen, die freundlicherweise von A. Neumann 
und H. Krawczyk von der DLR zur Verfügung gestellt wurde (siehe Abbildung 7). 
Auch wenn im Detail Abweichungen zwischen der Satellitenaufnahme und den Modellergeb 
nissen zu erkennen sind (z.B. vor der dänischen Küste), stimmen die Darstellungen in we 
sentlichen Punkten überein. Modell und Messung zeigen beide die S-förmige Struktur mit 
erhöhten Konzentrationen in der äußeren Deutschen Bucht, außerdem erhöhte Konzentrati 
onen in Küstennähe und westlich von Sylt ein Gebiet mit geringen Konzentrationen.
	        
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