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Volltext: 36: Modellierung von Schwebstofftransporten in Nordsee und Ostsee

Modellierung von Schwebstofftransporten in Nordsee und Ostsee 
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4 Szenarienrechnungen und Fallstudien 
Das Transportmodell wurde durch unterschiedliche Szenarienrechnungen und Fallstudien 
ausgiebig getestet und validiert. Durch den Vergleich mit Messdaten (Satellitenaufnahmen 
und Zeitreihen) wurden sowohl die flächenhafte Darstellung als auch die vertikale Verteilung 
der berechneten Schwebstoffverteilungen überprüft. Die Szenarienrechnungen decken teil 
weise Zeiträume von mehreren Wochen bis Monaten ab. Zu den Fallstudien gehören: 
qualitative Untersuchung zur Lage und Ausbreitung von Schwebstoffwolken 
während eines Sturms im Januar/Februar 2000 sowie im Winter 2000/2001 
Simulation von kleinräumigen Prozessen 
Simulation von Schwebstoffeinträgen durch die Elbe 
fiktive Ausbreitungssimulationen für Baggergut 
Simulation von fiktiven Unfallszenarien für an Schwebstoff gebundene Schadstoffe 
4.1 Großräumige Ausbreitungssimulationen 
Bei den folgenden beiden Simulationen in der südlichen Nordsee wird das Modellverhalten 
dahingehend getestet, ob die Randwert-Übergabe zwischen grobem und feinem Raster 
funktioniert, die aus Satellitenaufnahmen bekannten typischen Verteilungsmuster des 
Schwebstoffs während stürmischer Wetterlagen entstehen (Kapitel 4.1.1) und der länger 
fristige SPM Transport von der Englischen Küste bis in die Deutsche Bucht simuliert werden 
kann (Kapitel 4.1.2). 
4.1.1 Berechnung von Schwebstoffkonzentrationen im Januar/Februar 2000 
Für eine erste Überprüfung des Modells wurde der Simulationszeitraum 03.01.2000 bis 
06.02.2000 ausgewählt. Im betrachteten Zeitraum wechselten ruhige Wetterlagen mit stürmi 
schen Verhältnissen ab. Vor allem Ende Januar traten einige sehr schwere Stürme in der 
südlichen Nordsee auf. Während des west-nordwestlichen Sturms am 30.01.2000 wurden 
beispielsweise an der Station NSB II in der Deutschen Bucht signifikante Wellenhöhen über 
8,5 m gemessen. Der Simulationszeitraum war deshalb besonders geeignet, um sowohl den 
Strömungs- als auch den Seegangseinfluss auf die Schwebstoffdynamik zu untersuchen. 
Ein weiterer Grund für die Auswahl des Simulationszeitraums Januar/Februar 2000 war, 
dass für den 03.02.2000 eine Satellitenaufnahme (MOS-Daten) der Schwebstoffverteilung in 
der Deutschen Bucht verfügbar war. Die vom Satelliten gemessene Oberflächenverteilung 
konnte für eine Validation des Modells herangezogen werden.
	        
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